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Rostock Schwebende „Adele“: Neuer Hingucker für Warnemünde
Mecklenburg Rostock Schwebende „Adele“: Neuer Hingucker für Warnemünde
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16:07 26.07.2018
Mit einem Kran ist das knapp vier Tonnen schwere Schiff vom Alten Strom in Richtung Leuchtturm gehoben worden. Quelle: André Wornowski
Rostock

Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) hat am Donnerstag das ausrangierte Tochterboot „Adele“ vor sein Informationszentrum in Warnemünde platziert. Mit einem Kran ist das knapp vier Tonnen schwere Schiff aus dem Wasser im Alten Strom in Richtung Teepott gehoben worden. Zahlreiche Schaulustige beobachteten das rund einstündige Spektakel.

Jörg Westphal, Leiter des DGzRS-Info-Zentrums, war zufrieden: „Es hat alles sehr gut geklappt.“ Noch einmal wolle er so etwas aber nicht machen. „Das war schon ganz schön aufregend“, sagte er.

Die „Adele“ ist das Tochterboot des früheren Seenotkreuzers „Vormann Steffens“, den die Rostocker Feuerwehr inzwischen als Löschboot nutzt. Die „Adele“ benötigen die Einsatzkräfte nicht mehr. Sie dient nun als Werbeträger für die DGzRS. „Warnemünde bekommt so ein zusätzliches Foto-Motiv “, sagt Architekt Enno Zeug.

Weil noch weitere Arbeiten an dem neuen „Liegeplatz“ des Schiffes notwendig sind, bleibt „Adele“ aber vorerst verhüllt. LED-Leuchten müssen angebracht werden, auch sind weitere Pflasterarbeiten notwendig. „Wir ordnen die Pflastersteine dynamisch an“, sagt Zeug. Zusammen mit dem Licht sollen Passanten so nachts den Eindruck bekommen, dass das Schiff auf Wasser schwimmt.

Am 7. August wird „Adele“ enthüllt. Mit dem Schiff treibt die DGzRS die Gestaltung des geplanten „Stephan-Jantzen-Platzes“ voran. Der Lotsenkommandeur Jantzen war ab 1866 maßgeblich am Aufbau der Rettungsstation in Warnemünde beteiligt. In seinem ehemaligen Wohnhaus (Am Leuchtturm 1) befindet sich heute das Info-Zentrum der DGzRS. In einer Ausstellung können die Besucher die Welt der Seenotretter entdecken.

Wornowski André

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