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Schwedische Stena Line nimmt Kurs auf Rostock

Talk Schwedische Stena Line nimmt Kurs auf Rostock

Die Fährreederei hat einen Bürokomplex im Seehafen eingeweiht. Für die Hansestadt gibt es nur lobende Worte.

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Carl-Johan Hagman (r.) und Ulrich Bauermeister , Hafenentwicklungsgesellschaft. Fotos (3): Claudia Tupeit

Quelle: Claudia Tupeit

Die Fährreederei Stena Line ist auf Expansionskurs und steuert dem Standort Rostock entgegen. Das schwedische Familienunternehmen überlegt sogar, ob Rostock Sitz der deutschen Hauptniederlassung werden könnte. Mit diesem Enthusiasmus hat Carl-Johan Hagman , Stena-Line-Geschäftsführer, gestern Mittag bei einem Empfang die Herzen der Gäste gewonnen. Der sympathische Schwede hat die Büroräume des Unternehmens am Seehafen eröffnet und keinen Hehl aus seiner Zuneigung zur Hansestadt gemacht.

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Gesch�ftsf�hrer im Kieler Seehafen Dirk Claus (l.) und Rostocks Hafenagent Jens B. Knudsen .

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„Rostocks Infrastruktur ist perfekt“, lobt er. Diesem Aspekt stimmt Bürgerschaftspräsidentin Karina Jens unbedingt zu. „Die kurzen Wege machen Rostock interessant. Mit Stena wird die Nähe zu Skandinavien gefördert“, sagt sie und greift noch zu einem schwedischen Haferkeks. Der gehört zu dem binationalen Buffet, das Carsten Loll und sein Team aus dem Carlo 615 gezaubert haben. Vor allem „Flygande Jacob“ ist bei allen gefragt. Also Huhn mit Erdnüssen, Pilzen und Banane.

Nachdem Stena Line die Schweden- und Baltikumlinien von Scandlines übernommen hat, laufen seit Januar zwei Schiffe bis zu drei Mal täglich aus. Kurs Trelleborg. „Mit Fracht und Personen an Bord“, sagt Martin Wahl , deutscher Stena-Line-Marketingmanager. Einen neuen Anstrich haben die Fähren bekommen, bald soll auch im Inneren kaum etwas an die einstige Partnerschaft von Stena Line und Scandlines erinnern.

Dass eine Schiffsfahrt einem Abenteuer gleichkomme, so Hagmans Formulierung, weiß auch Rostocks OB Roland Methling . Um zu seinem Ferienhaus in Schweden zu gelangen, nutze er regelmäßig die Überfahrten. „Natürlich auch mit Stena Line“, sagt er schmunzelnd. Dann berichtet er von der jahrzehntelangen Tradition der Schweden im Seehafen. „Stena war die erste Linie, die sich nach der Wende hier meldete. Sie waren schon damals weitsichtig“, meint er stolz. Die Entscheidung für einen deutschen Hauptsitz werde zwar noch einige Monate brauchen. Aber Wünsche sind ja erlaubt und so liebäugelt der OB mit einer möglichen Route von Rostock Richtung Baltikum. Und neue Routen sind gar nicht unrealistisch. „Gerade“, erzählt Routenchef Niclas Mårtensson , „beginnen wir mit Fahrten von Südkorea nach Russland.“

Knapp 40 Mitarbeiter arbeiten derzeit in Rostock für Stena. Durch die Expansion sind laut Mårtensson bereits ein paar neue Arbeitsplätze entstanden.

ROS TALK
Claudia Tupeit berichtet aus

Rostocks Szene. ☎ 365 410

rostalk@ostsee-zeitung.de

OZ

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Rostock
Dirk Claus (l.), Geschäftsführer des Kieler Seehafens mit Jens Broder Knudsen, Hafenagent in Rostock.

Das schwedische Unternehmen will von Rostock aus seine Aktivitäten in Richtung Zentraleuropa verstärken.

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