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Rostock Schwimm- und Eishalle: Neue Studie im Herbst
Mecklenburg Rostock Schwimm- und Eishalle: Neue Studie im Herbst
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00:36 19.04.2018
Groß Klein

Den aktuellen Stand zum geplanten Neubau einer Schwimmhalle im Nordwesten der Stadt hat am Dienstag Matthias Horn, der Referent für Stadtentwicklung im Büro des Oberbürgermeisters, im Ortsbeirat Groß Klein vorgestellt.

Die alte Eishalle: Abriss oder kostspielige Sanierung? Quelle: Foto: Arscholl

Horn betont gleich zu Beginn: „Wir sind noch ganz am Anfang. Wir sprechen ein Stück weit über Nebelkerzen.“ Es gehe noch massiv ums Geld, um den genauen Standort und um Betreibungsfragen. „Weder eine Schwimmhalle noch eine Eishalle sind rentabel. Die Einrichtung wird also dauerhaft den Haushalt belasten, da sind wir uns alle einig.“

Der Neubau könnte nach ersten Schätzungen um die 25 Millionen Euro kosten und in direkter Nachbarschaft zur Hansemesse in Schmarl entstehen. Im Zuge des Konzepts für den Neubau der Schwimmhalle habe man parallel auch über Sanierungspläne für die Eishalle im Hansaviertel nachgedacht. Dabei sei die Idee einer Kombinationslösung immer konkreter geworden. Der Neubau könnte nach ersten Schätzungen um die 25 Millionen Euro kosten und in direkter Nachbarschaft zur Hansemesse in Schmarl entstehen. Eine passende Machbarkeitsstudie sei momentan in Arbeit. Im Herbst könne man erste Ergebnisse präsentieren.

Dabei wird der Kombinationsbau immer wahrscheinlicher: „Ein Neubau würde eine Aufwertung des Nordwestens bedeuten und man könnte mit einem energetischen Neubau die Betriebskosten senken“, sagt Horn.

Denn die Kühlung der Eishalle würde Wärme abgeben, die für die Schwimmbecken genutzt werden könnte.

Und noch einen Vorteil gebe es: „Wenn wir die Eishalle sanieren, bleibt sie für zwei Jahre geschlossen“, sagt Andreas Rieck vom kommunalen Immobilienentwickler KOE. Wenn eine kombinierte Eis- und Schwimmhalle gebaut werde, könnte die Eishalle in der Schillingallee in der Zwischenzeit weiter geöffnet bleiben. „Es wird aber nur einen Ersatzbau und keinen Ergänzungsbau geben“, erklärt Horn.

Was mit dem Grundstück im Hansaviertel passieren könnte, wenn das Projekt realisiert wird, dafür gibt es jetzt auch schon konkretere Ideen. „Die Universität hat bereits Interesse an der Fläche angemeldet.“

Johanna Hegermann

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