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Rostock Seawolves holen Serben Škobalj
Mecklenburg Rostock Seawolves holen Serben Škobalj
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13:27 09.05.2018
Der neue Seawolves-Trainer: Milan Skobalj Quelle: Fog Næstved
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Rostock

Einen Tag nach dem Aus für Aufstiegs-Trainer Ralf Rehberger hat Basketball-Zweitligist Rostock Seawolves die Verpflichtung von Milan Škobalj verkündet. Der 54-jährige Serbe unterschreibt beim ProA-Aufsteiger einen Zweijahresvertrag.

„Ich freue mich, dass wir mit Milan Škobalj einen international erfahrenen Coach für die anstehenden Aufgaben gewinnen konnten. Seine Qualität in der Ausbildung von Spielern sowie seine exzellente taktische Finesse sind ein absoluter Gewinn“, erklärte Manager Jens Hakanowitz. „Milan ist ein Coach, der es wie kaum ein anderer versteht, Spieler zu begeistern, jeden Tag besser zu werden.“

Škobalj durchlief die Basketballschule im ehemaligen Jugoslawiens und assistierte bei Trainerlegenden wie Dušan Ivkovic und Saša Obradovic. Er war Co-Trainer der Nationalmannschaften Serbiens und Montenegros, Assistenz- und Cheftrainer bei Roter Stern Belgrad, mit dem er 2004 und 2006 den serbischen Pokal gewann. Nach Stationen in der Ukraine, Marokko und Schweden war er zuletzt beim dänischen Erstligisten Naestved aktiv, den er 2017 zum Pokalsieg führte.

„Ich bin sehr stolz und freue mich. Wir haben große Ambitionen und wollen gemeinsam erfolgreich sein“, sagte er. Škobalj wird mit seiner Frau Snezana und seinen beiden Söhnen Filip (15) und David (7) nach Rostock kommen.

Unterdessen war sein Vorgänger Ralf Rehberger gestern noch mit den letzten Abschlussgesprächen mit seinen nun ehemaligen Spielern beschäftigt. Nach dem ersten Schock über den seinen unerwarteten Abgang machte sich beim 50-Jährigen Wehmut breit. „Selten zuvor habe ich mich so in einem Verein gefühlt wie hier. Wir haben in der Familie sogar mit dem Gedanken gespielt, unseren Lebensmittelpunkt hier her zu verlegen. Leider wurde uns diese Entscheidung abgenommen“, sagte Rehberger.

Wie es für ihn weitergeht ist unklar. „Ich reise erstmal zu meiner Familie und drücke den Reset-Knopf. Zu diesem Zeitpunkt sind bei anderen Vereinen die Weichen schon gestellt. Das ist eine schwierige Situation“, hadert der Vechtaer, der dennoch viel Positives aus Rostock mitnimmt: „Die Leute hier, die tollen Fans, das Umfeld – es war richtig schön hier. Ich drücke den Seawolves die Daumen für die Zukunft.“ 

Lüsch Christian

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