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Rostock Seawolves müssen Meisterschafts-Träume begraben
Mecklenburg Rostock Seawolves müssen Meisterschafts-Träume begraben
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08:55 20.04.2015
Auswärtsniederlage für die Rostocker Basketballer. Quelle: Rene Warning
Oldenburg

Die Rostock Seawolves mussten auch im zweiten Halbfinalspiel der 2. Bundesliga ProB eine deutliche Niederlage einstecken. Gegen die Baskets Akademie Weser-Ems/OTB verloren die Hanseaten vor 500 Zuschauern in der Sporthalle am Haarenufer deutlich 70:89. Damit ist der Traum von der Meisterschaft für den so stark aufspielenden Aufsteiger kurz vor dem Finale geplatzt.

Bis zur achten Minute konnten die Rostocker noch gut mithalten, lagen mit nur zwei Punkten hinten (19:21). Doch zwei unnötige Ballverluste und die starke Wurfausbeute der Oldenburger verhinderten den Ausgleich. Bis zur ersten Viertelpause setzten sich die Hausherren mit 27:19 ab. Im Anschluss gelang den Gästen von der Ostsee nur wenig. Während die Oldenburger aus allen Lagen trafen, wie sie wollten, scheiterten die Seawolves oft an der gegnerischen Defensive oder fehlendem Glück bei ihren Wurfversuchen.

Der Rückstand von zwanzig Punkten zur Pause erwies sich als zu große Hypothek. Die Nachwuchsmannschaft des deutschen Pokalsiegers EWE Baskets Oldenburg setzte ihre Angriffswelle fort und hatte auf die Angriffsbemühungen der kämpferisch starken Rostocker immer eine passende Antwort parat. Bis zum Ende gaben sie das Heft des Handelns nicht mehr aus der Hand und siegten schlussendlich verdient.

Trotz der Niederlage feierten die rund 50 mitgereisten Gästefans ihre Seawolves für unermüdlichen Einsatz und eine bärenstarke Saison. Als Aufsteiger hatten sie sich als Meister der Hauptrunde für die Play-offs qualifiziert und machten insbesondere in den Play-offs viel Werbung für den Basketballsport in Rostock.

Rostock Seawolves: Hakanowitz (17 Punkte / 6 Rebounds), Anzuluni (14/6), Hellmann (11/0), Markert, Crayton (5/6), Vogt (4/2), Lange (4/0), Slavchev (4/3), Lopez Dittert (1/2), Owczarek.


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OZ