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Rostock Seawolves planen ohne Matt Hunter
Mecklenburg Rostock Seawolves planen ohne Matt Hunter
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00:01 02.05.2016
Manager Jens Hakanowitz (r.) im lockeren Gespräch mit Seawolves- Fan Nik Rade. Quelle: René Warning

Nik Rade war am Sonnabend in der Sporthalle im Bertha- von-Suttner-Ring in seinem Element. Mit viel Elan warf der Elfährige beim Fan-Fest der Rostock Seawolves zusammen mit Basketballprofi Sven Hellmann abwechselnd aus verschiedenen Distanzen in Richtung Korb. Beim sogenannten „Two-Ball-Contest“ sammelte das ungleiche Paar binnen einer Minute 31 Punkte und holte sich den Sieg vor mehreren anderen Teams. Der Knirps freute sich über die Einlage mit Hellmann. „Sven ist eines meiner Vorbilder. Ich finde toll, wie er auf dem Platz rackert“, lobt der Schüler, der zusammen mit 300 Anhängern des Teams aus der 2. Bundesliga ProB seine Idole in die Sommerpause verabschiedete.

„Für uns ist das eine tolle Gelegenheit, sich bei unseren Fans zu bedanken. Sie haben uns in der Stadthalle sehr gut unterstützt und für eine überragende Atmosphäre gesorgt“, sagte André Jürgens, der 1. Vorsitzende des Stammvereines EBC Rostock. „Leider sind wir zu früh ausgeschieden, aber wir sind trotzdem zufrieden mit der Saison“, ergänzt Jürgens.

Die Seawolves waren im Play-off- Achtelfinale an den Dresden Titans, die sich erst im Halbfinale den Frankfurt Skyliners geschlagen geben mussten, aus dem Meisterrennen ausgeschieden. „Auf so ein frühes Aus bist du nicht vorbereitet, weil du so weit wie möglich kommen willst“, berichtet Seawolves-Trainer Sebastian Wild. Er wäre gern länger im Wettbewerb geblieben. Das erste Finale bestreitet Frankfurt am Donnerstag gegen Team Ehingen Ursprung (Baden-Württemberg).

Nik Rade war trotz des frühen Ausscheidens von der Saison begeistert. „Mir hat es richtig gut gefallen. Ich war bei allen Spielen dabei und habe die Mannschaft angefeuert“, erzählt der Schüler, der seit einem Jahr im EBC-Nachwuchs spielt und später mal Profi werden möchte. Für die neue Saison hat er klare Vorstellungen, was die Seawolves erreichen sollen. „Ich hoffe, dass wir bis ins Finale kommen und auch gewinnen.“

Bevor sich die Spieler wieder Gedanken um die Liga machen konnten, trafen sie im Spiel des Tages auf eine Fan-Auswahl des „Orange-Blocks“. Das Ergebnis spielte dabei keine Rolle, der Spaß stand im Vordergrund. Bei den Seawolves fehlte Matt Hunter. Dem US- Boy, mit 468 Punkten in 25 Spielen bester Werfer in der abgelaufenen Serie, wurde kürzlich mittgeteilt, dass sein Vertrag in Rostock nicht verlängert wird.

„Wir haben uns mit der Entscheidung sehr schwer getan, aber wir wollen einen zweiten Amerikaner neben David Rivers auf einer anderen Position verpflichten“, begründet Seawolves-Manager Jens Hakanowitz. Den Ligastatuten entsprechend dürfen maximal zwei Spieler aus dem Ausland in den Reihen einer ProB- Mannschaft auflaufen. Um welche Position es geht, ließ Hakanowitz offen, die Personalplanungen sollen bis Ende Mai abgeschlossen sein.

Im August starten die Seawolves in die Vorbereitung für die dritte Spielzeit in der dritthöchsten Liga. Schon ab heute (10.00 Uhr) können Dauerkarten für alle Heimspiele der neuen Saison in der Rostocker Stadthalle erworben werden.

• Tickets unter: www.seawolves.de

Von René Warning

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