Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Rostock Seewölfe bezwingen Göttingen
Mecklenburg Rostock Seewölfe bezwingen Göttingen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:00 11.03.2013

„Wir haben uns da so durchgequält“, meinte EBC-Center Jens Hakanowitz. Für den Dänen war es vorerst das letzte Spiel. Für die beiden verbleibenden Partien steht er nicht zur Verfügung. Ob es sein letztes Spiel für den EBC war, ist noch offen. „Die berufliche Situation muss zum Basketball passen. Mal sehen, ob wir da wieder ein Paket schnüren können. Ich gehe davon aus, dass ich auch nächste Saison hier spiele“, machte er Mut.

Zum Spiel: Beide Teams legten unterirdische Wurfquoten ab. Der EBC traf nur 31, die Göttinger sogar nur 29 Prozent aus dem Spiel. „Wir haben schrecklich geworfen“, gab auch Kwame Morgan zu, der bei den vielen Abprallern umso fleißiger war. Morgan schnappte sich allein 18 Rebounds (neben 19 Punkten). „Das ist neuer Karrierebestwert. Daddy wird stolz sein“, lachte der US-Boy des EBC.

Bei den physisch auftretenden Gästen ragte allein Maximilian Kuhle heraus. Der Guard war beim ASC der einzig verlässliche Schütze (41 Prozent Wurfquote, 40 Prozent Dreier) und ärgerte den EBC mit 30 Punkten. Die Seawolves bekamen ihn nicht in den Griff. Auch in der Schlussphase nicht, als er die scheinbar entschiedene Partie mit einem Vier-Punkt-Spiel (getroffener Dreier mit Foul) wieder spannend machte. Zuvor hatte Eric Bill den EBC bei noch 20 verbleibenden Sekunden per Dreier auf 67:61 davonziehen lassen. Kuhle verkürzte auf 67:65 — noch 13 Sekunden. Die Halle zitterte nochmals.

„Nach diesem Wurf dachte ich: Das kann nicht wahr sein“, schmunzelte Kwame Morgan anerkennend. Der Amerikaner wurde von den Gästen an die Freiwurflinie geschickt, blieb cool und sicherte den Heimsieg. „Es war nicht schön, aber mit einem Sieg kann ich immer gut leben“, so Morgan.

D. Heidmann

Anzeige