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Seniorenausschuss sorgt für Straßentests

Warnemünde Seniorenausschuss sorgt für Straßentests

Gremium blickt auf erfolgreiche Veranstaltungen zurück / Auch in diesem Jahr soll es wieder einen Seniorentag geben

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Ich werde mich jetzt in die Probleme der Mobilität einarbeiten.Elisabeth Möser Bündnis 90/Grüne

Warnemünde. Zwei Seniorentage stehen in der bisherigen Bilanz des Seniorenausschusses des Warnemünder Ortsbeirates, der seinerzeit bei der Neustrukturierung des Gremiums aus der Taufe gehoben wurde. Vorsitzender ist seither das Ortsbeiratsmitglied Horst Döring. „Das ist der sechste Ausschuss des Ortsbeirates“, erläuterte Döring, der bei der Gründung nicht „gewusst hat, was da auf mich zukommt“.

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Gremium blickt auf erfolgreiche Veranstaltungen zurück / Auch in diesem Jahr soll es wieder einen Seniorentag geben

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Seniorenausschuss sucht noch Mitstreiter

Der Seniorenausschuss hat die Aufgabe, die Interessen der älteren Mitbürger im Seebad zu vertreten und Kontakte zu Behörden und Ämtern herzustellen. Seit diesem Jahr gibt es eine Sprechstunde. Wer in dem Gremium mitarbeiten will, meldet sich bei Horst Döring unter ☎ 03 81 / 5 19 06 10, Mail: dIb.Doering@t-online.de

Nun allerdings hat sich Döring mit seinen Leuten tief in die Materie eingearbeitet. „Die beiden ersten Seniorentage haben wir unter die Themen Gesundheit und Mobilität gestellt“, sagte Döring. Dabei habe man auch gute Besucherzahlen erzielen können. „Und wir sind davon überzeugt, dass wir auch den dritten Seniorentag organisieren können“, setzte der Chef des Seniorenausschusses hinzu. Bislang sei dies nur gelungen, weil der Verband der Kleingärtner eine gute Zusammenarbeit mit dem Warnemünder Seniorenausschuss pflege und man die Räume im Vereinsheim der Kleingartenanlage am Moor nutzen könne.

Mit dem Blick auf eine immer wieder geforderte Stätte, an der sich die Warnemünder treffen könnten, sagte Döring, „das wäre etwas, was uns helfen könnte.“ Dies gelte nicht nur für die Senioren, sondern auch für Tänzer, Angler, Segler und viele andere Organisationen und Vereine. Ein solches Zentrum sei im erweiterten Strukturkonzept vorgesehen und wichtiger „als Wohnungen, die kein Warnemünder braucht“, sagte Döring, der sich auch mit einer Zwischenlösung arrangieren könnte.

Für eine Verbesserung der Straßen und Gehwege im Hinblick auf Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, hat sich Döring in seiner Funktion als Chef des Seniorenausschusses nun schon eingesetzt. „Vor zehn Jahren ist ein Katalog erarbeitet worden, in dem aufgelistet ist, wo es Problemstellen für mobilitätseingeschränkte Menschen gibt“, sagte Döring. „Im Zuge von neuen Straßenbauten, aber auch bei Sanierungen sind einige dieser Schwachpunkte bereits abgebaut worden – aber noch nicht alle“, sagte der Chef des Seniorenausschusses, dem gleichzeitig auch aufgefallen ist, dass der Ortsbeirat jemanden benennen muss, der sich mit diesen Problemen auseinandersetzt. Und da hat Döring bereits in der vergangenen Ortsbeiratssitzung reagiert.

Elisabeth Möser (Bündnis 90/Grüne) wurde vom Ortsbeirat mit dieser Aufgabe betraut. „Ich werde mich da jetzt einarbeiten und mich mit diesen Problemen beschäftigen“, sagte die Kommunalpolitikerin gestern. „Dabei geht es ja darum, nicht nur für Senioren, sondern für alle Menschen mit Mobilitätsproblemen gute Bedingungen zu schaffen.“ Ein Augenmerk will sie dabei auch auf die kommenden Straßenausbauten setzen.

Damit ist der Seniorenausschuss wieder ein Stück in seiner Arbeit für die älteren Mitbürger weitergekommen. Neu ist in diesem Jahr auch, „dass wir Senioren die Möglichkeit geben, sich mit der Computertechnik vertraut zu machen“, sagt Horst Döring. Derzeit kümmert er sich darum, dass Senioren den Umgang mit Computern erlernen. Das wird als nächstes wieder am Montag in der Ecolea-Schule in Zusammenarbeit mit Jugendlichen geschehen. „Damit können wir die Lebensqualität von Senioren erhöhen“, so der Chef des Seniorenausschusses.

Michael Schißler

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