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Rostock Sommer im Herbst: Spontaner Urlaub im Ostseebad
Mecklenburg Rostock Sommer im Herbst: Spontaner Urlaub im Ostseebad
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18:24 16.10.2017
Jessica Simon (v.li.) und Cennet Harmsen lassen sich ihr Eis am wohl letzten Sommertag in Warnemünde schmecken. Quelle: Johanna Hegermann
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Rostock

Barfuß am Strand, ein Eis in der Hand und sich die Sonne ins Gesicht scheinen lassen: Die Einheimischen und Gäste des Ostseebades haben am Montag einen Sommertag erlebt, wie er im Buche steht. Und das mitten im Herbst. Auf den Kalender wollte gestern dabei niemand blicken, stattdessen nutzten viele die Möglichkeit für einen spontanen Urlaub.

Hunderte Rostocker und Kurzurlauber nutzen die letzten „Sommertage“ im Oktober für einen Besuch in Warnemünde.

Mandy Vaupel und ihr Mann Thomas sind gleich mit dem ganzen Freundeskreis aus Potsdam angereist. „Insgesamt haben wir acht Kinder mit dabei“, sagt die 34-Jährige lachend. Für den Kurzurlaub haben sie sich das volle Warnemünde-Programm gegönnt: Fischbrötchen essen, spazieren am Alten Strom und ab zum Strand. Auch ihr kleiner Sohn Sam genießt den Tapetenwechsel. „Es ist sehr schön. Wir waren schon Eis schleckern und jetzt sammele ich Steine und Muscheln für Mami“, erklärt er stolz. Papa Thomas weiß, dass sich sein Sohn schon sehr auf den Ausflug gefreut hat. „Das war wirklich sehr spontan und dann war schnell klar, dass wir mit der gesamten Truppe fahren.“ Das stieß bei Sam gleich auf offene Ohren. „Meine Freunde sind auch dabei. Jetzt will ich mich aber hinsetzen und eine Pause machen.“

Auf den Wetterbericht kann sich Heiko Albrecht vom Strandgrill am Teepott nicht verlassen. Zumindest nicht, was seine Verkaufszahlen am Eisstand angeht. „Es gab auch schon Regentage und Sturm, die Leute können eigentlich immer Eis essen“, erklärt Albrecht. Für die Strandkorbvermietung Treichel ist der späte Sommertag ein echter Glücksfall. „Das Wetter freut uns auf jeden Fall, gerade nach diesem durchwachsenen Sommer“, sagt Katharina Ratzko. Die Nachfrage nach den Körben sei an diesen Tagen besonders gut. Doch auch auf den Herbst sei man vorbereitet. „Dann gibt es halt Lagerfeuer und Glühwein“, betont Katharina Ratzko.

Johanna Hegermann

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