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Rostock Sonne verhagelt Museumstag
Mecklenburg Rostock Sonne verhagelt Museumstag
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00:15 14.05.2018
Dimiter und Maki Drumev sind zum ersten Mal im Traditionsschiff. Sie leben seit kurzem in Rostock. Quelle: Foto: Johanna Hegermann

Freier Eintritt und ein buntes Programm: Damit haben am Sonntag die Museen des Landes Besucher in ihre Einrichtung locken wollen. Auch das Schifffahrtsmuseum im Traditionsschiff hat sich beteiligt. Doch die Realität blieb hinter den Erwartungen zurück. Etwa 300 Besucher hat es in das Museum im Iga-Park gezogen.

„Es ist schönes Wetter“, sagt Kathrin Möller, Leiterin des Museums und Vorsitzende des Museumsverbands, achselzuckend. Bei warmen Temperaturen und Sonnenschein würde man lieber in die Natur und an den Strand gehen, als unter Deck. Dabei habe man vor allem Rostocker mit der Aktion ansprechen wollen. „Museen sind touristische Einrichtungen. Oft vergessen Einheimische, dass es dort auch schöne Angebote für sie gibt“, erklärt Kathrin Möller. Mit dem Tag der Museen würde das gut funktionieren. So konnten einige Kinder hier den Klabautermann im Schiff suchen, während sich andere Besucher einen Filmvortrag über das versunkene Schiff „Elsa“ anschauen konnten.

Die Funker sehen das ein bisschen anders. Sie sitzen im Funkraum des Schiffs und erklären interessierten Besuchern, mit welcher Technik früher und heute auf See kommuniziert wird. Doch gerade an Besuchern fehle es häufig. „Das Wetter hat fast keinen Einfluss“, sagt der ehemalige Funkoffizier Jürgen Kehler. Auch Detlef Stolz würde sich mehr Besucher wünschen. „Wir sind hier in der Walachei.“

Die Funker machen den Standort im Iga-Park verantwortlich. „Außerdem gucken sich die Leute kaum noch Gegenstände an, es muss schon multimedial sein.“ Hier gibt auch ein Computer Einblick ins Morse-Alphabet, der besonders bei Jüngeren beliebt sei.

Daniel Rüdiger und seinem vierjährigen Sohn David gefällt das große Schiff: „Wir sind am langen Wochenende zu Besuch bei den Großeltern und wollten den Kindern Abwechslung bieten.“ Der Museumstag sei toll. „Es ist eine gute Sache. Aber es ist erstaunlich ruhig, dafür, dass es kostenlos ist. Vielleicht liegt es ja doch am Wetter“, überlegt er.

jh

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