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Spektakuläre Show auf der Ostsee

Warnemünder Woche: Kitesurfer tragen Meisterschaftsserie am Strand aus Spektakuläre Show auf der Ostsee

Die Kitesurf-Trophy macht zum fünften Mal halt in Warnemünde. Den Zuschauern wird atemberaubender Sport geboten.

Warnemünde. Sie jagen über die Brandungswellen, springen in schwindelerregende Höhen und zeigen dabei noch spektakuläre Tricks. Drehungen, Griffe ans Surfbrett, einhändige Akrobatik — die Kitesurfer bieten am Strand von Warnemünde alles. An langen Leinen sind sie mit einem Drachensegel verbunden. Der Wind ist ihr Antrieb, der Spaß das Ziel. Und auch die Zuschauer am Warnemünder Strand kommen bei dieser Show voll auf ihre Kosten.

Seit gestern macht die Kitesurf-Trophy Station am Ostseestrand. Bei der fünften Ausgabe in Warnemünde geht es um wichtige Punkte in der deutschen Meisterschaftsserie und sogar um wertvolle Weltcup-Zähler. Gefahren wird bis morgen Nachmittag in zwei Disziplinen. Die Starter messen sich einmal in einem gewöhnlichen Wettrennen und einmal im Freestyle, in dem die Surfer mit spektakulären Sprüngen und Tricks Jury-Punkte sammeln — Unterhaltung garantiert. „Es ist die größte nationale Serie Europas“, sagt Projektleiter Pascal Matzke. Es ist die zweite von insgesamt vier Stationen im nationalen Titelrennen. Der Auftakt fand vor der Insel Sylt statt.

Dort machte Florian Gruber seinem Ruf alle Ehre. Der 19-Jährige aus Garmisch-Partenkirchen ist nach den Rennen auf der Nordsee Gesamtführender. Auch am ersten Renntag in Warnemünde war an ihm in der Renn-Disziplin kein Vorbeikommen. Gute Voraussetzungen, um seinen ersten deutschen Meistertitel im Herrenbereich zu verteidigen. Zuvor hatte er schon viermal im Juniorenbereich triumphiert. „Ich will wieder deutscher Meister werden. Dazu ist ein Sieg hier Pflicht“, betont Gruber.

Der Bayer ist die deutsche Hoffnung im Kitesurfen, liegt in der Weltcup-Wertung auf Platz zwei. „Hier in Warnemünde habe ich aber nicht für die Weltcup-Liste gemeldet. Ich habe schon genügend Punkte zusammen“, erklärt er. Anfang des Jahres war er in der Weltcup-Wertung sogar Führender.

Er ist zum zweiten Mal in Warnemünde. „Ich war vor fünf Jahren schon mal hier. Es ist ganz nett. Die Hafeneinfahrt ermöglicht ein paar Extrawellen. Auch das Drumherum mit der Meile ist super“, so Gruber, der sonst auch in der Karibik, vor Australien oder Ägypten durch die Lüfte fliegt. Andere Surfer bewerten Warnemünde als „Traumspot“. „Wir haben hier schönen Strand, tolles Wasser und hatten in den letzten Jahren auch immer Glück mit dem Wind“, sagt Matzke. So auch gestern, als eigentlich Flaute vorhergesagt war, die Rennen aber dann doch gestartet werden konnten. Heute soll auch die Freestyle-Klasse starten.

Projektleiter Pascal Matzke hofft indes auf gute Werbung für den Sport. „Wir wollen Action bieten. Für die Zuschauer wird es spektakulär, denn sie können hautnah dabei sein. Vor allem die Freestyle-Duelle finden direkt am Ufer statt“, sagt der 40-Jährige.

 

Daniel Heidmann

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