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Acht Medaillen für Springer-Nachwuchs

Rostock Acht Medaillen für Springer-Nachwuchs

Rostocker beweisen Stärke beim Eurawasser-Cup.

Rostock. Der 9. Eurawasser-Cup in der Rostocker Neptun-Schwimmhalle war für die Jugend des Rostocker Wasserspringerclubs (WSC) ein voller Erfolg. Von Freitag bis Sonntag traten in zwölf Wettbewerben insgesamt 141 Sportlerinnen und Sportler der Jahrgänge 2006 bis 2001 an. Allein 34 von ihnen sprangen für den WSC.

Der erste nationale Vergleich in diesem Jahr diente als Standortbestimmung. Drei Tage lang präsentierten sich die Springerinnen und Springer in guter Form. Den Zuschauern auf den gut besuchten Rängen wurden zumeist ansehnliche Sprünge und spannende Wettkämpfe geboten. Der ein oder andere Bauchklatscher blieb dabei jedoch nicht aus.

„Insgesamt können wir vollkommen zufrieden mit den gezeigten Leistungen unserer Springer bei diesem Turnier sein“, sagte MV-Landestrainer Sven Leichsenring. Als Wettkampfleiter des Eurawasser-Cups und Trainer der 2003/2004er Jahrgänge war er besonders stolz auf seine Schützlinge. Der WSC konnte sich über acht Medaillen (vier Gold, drei Silber, eine Bronze) freuen.

Die größte Rostocker Medaillenhoffnung Leonard Bastian überzeugte ein Mal mehr mit starken Leistungen. Beim Turmspringen holte er die Goldmedaille im Jahrgang 2001/02. Dabei landete er denkbar knapp vor seinem WSC-Partner Tim Dreiucker, der als Zweiter ebenfalls überzeugte. Im Kunstspringen von drei Metern reichte es bei Bastian für Silber. Der frisch gebackene, dreifache deutsche Meister war zufrieden: „Ich bin sehr froh, dass ich meine Leistung von den deutschen Meisterschaften bestätigen konnte.“

Im Jahrgang 2005 siegte WSC-Springer Espen Prenzyna ebenfalls vom Dreimeterbrett. In den Kombinationswettkämpfen sicherte sich Justin Molnar die Goldmedaille im Jahrgang 2003. Carlos Taranu holte im Jahrgang 2004 die Silber. Bei den Mädchen waren von drei Metern Mette Morche (Gold) und Felicitas Bonk (Bronze) im Jahrgang 2006 für den WSC erfolgreich.

„Es wurde hier in den letzten Jahren eine sehr gute Nachwuchsarbeit geleistet. Die Früchte können wir jetzt ernten“, lobte Trainer Leichsenring.

 



F. Goldbecher

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