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American Football: Griffins überraschen beim Meister

Berlin American Football: Griffins überraschen beim Meister

Rostock schlägt Spitzenreiter Potsdam nach starker erster Hälfte mit 33:27. Für die Gastgeber war es die erste Niederlage seit drei Jahren.

Berlin. Den Rostock Griffins ist am Sonnabend ein Paukenschlag in der Regionalliga gelungen. Gegen den vorzeitigen Meister und seit drei Jahren ungeschlagenen Topfavoriten, die Potsdam Royals, setzten sich die Rostocker mit 33:27 (33:0) durch.

Die Vorzeichen für das Spiel waren alles andere als gut. Das Trainerteam musste auf eine Vielzahl von Akteuren verzichten und sogar auf Nachzügler warten, die im Stau standen, um eine spielfähige Mannschaft zu stellen. Den ungünstigen Voraussetzungen zum Trotz legten die Greifen los wie die Feuerwehr.

Mit dem ersten Angriffsversuch wurde prompt gepunktet. Christian Moddelmog brachte mit seinem Touchdown die 7:0-Führung. Die Griffins waren kaum zu halten. Die Offensive fand immer wieder Lücken in der Abwehr der Potsdamer und die Defensive um Linebacker Gunnar Schuhr brachte den Gegner zur Verzweiflung. Mit einer Interception, einem abgefangenen Ball, und einem Fumble sorgte die Greifen-Abwehr dafür, dass die Offensive auf den Platz kam.

Erneut Moddelmog und Stefan Dankert bauten den Vorsprung auf 19:0 aus. Quarterback Antonio Bostick erwischte im ersten Abschnitt einen Traumtag und bediente noch vor der Halbzeitpause Tyrea Allen zum 26:0. Bostick krönte seine Leistung mit einem eigenen Touchdown zum 33:0. Dies war gleichzeitig der Halbzeitstand.

Das Spiel schien entschieden. Doch was danach geschah, war kaum zu glauben. Die Griffins verloren völlig den Faden. Potsdam ließ den Rückstand nach und nach schmelzen. Zwei Minuten vor dem Ende hieß

es nur noch 33:27. Es drohte eine Blamage.

Doch dann besann sich die Defensive der Hansestädter und sicherte mit drei Interceptions den knappen Sieg. „Ich habe selten so ein spannendes Spiel erlebt. Wir waren von unserem starken Auftritt in der ersten Halbzeit selbst überrascht und sind nachlässig mit der Führung umgegangen“, kritisierte André Mahler, Pressesprecher der Greifen.

Die Rostocker haben drei Spieltage vor dem Saisonende Platz zwei inne und wollen diesen verteidigen. Bevor es am 6. September in Warnemünde zum nächsten Heimspiel gegen die Cottbus Crayfish kommt, treten die Greifen am kommenden Sonnabend (16 Uhr) bei den Leipzig Lions an.

 



Ronny Susa

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