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Bann gebrochen! HSG feiert ersten Sieg

Lokalsport Bann gebrochen! HSG feiert ersten Sieg

20:6 — Warnemünder Wasserballer fegen den Hamburger TB aus der Neptunhalle. Zweite Mannschaft bezwingt Lübeck-Ahrensburg.

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Spielertrainer Christian Koth (l.) beim Torwurf. Er traf am Sonnabend sechs Mal ins Schwarze.

Quelle: Ronny Susa

Rostock — Geschafft! Zweitliga-Aufsteiger HSG Warnemünde hat den Bann gebrochen, die Wasserballer feierten am Sonnabend den ersten Heimsieg der Saison. Und was für einen: Die Gastgeber fegten im Kellerduell der bis dahin noch sieglosen Teams Hamburger TB von 1862 mit 20:6 (4:1, 5:2, 7:1, 4:2) geradezu aus der gut gefüllten Neptunschwimmhalle. „Fantastisch. Es passte fast alles zusammen, das war eine tolle Teamleistung. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Mannschaft“, lobte HSG-Spielertrainer Christian Koth begeistert.

Seine Mannschaft ließ von Beginn an keine Zweifel aufkommen. Die Kombinationen liefen gut, die Pässe kamen an und mit tollem Einsatz zwangen die Warnemünder den Gegner in die Knie. Bereits zur Halbzeit führte die HSG mit 9:3. Das dritte Viertel war in den zurückliegenden Partien oft ein negativer Knackpunkt im Spiel der Gastgeber. Doch diesmal nicht. Warnemünde sorgte endgültig für klare Verhältnisse, gewann diesen Abschnitt mit 7:1 und konnte mit einer beruhigenden 16:4-Führung in den Schluss-Abschnitt gehen. In diesem ließ Warnemünde dann nichts mehr anbrennen.

Der Jubel nach dem Abpfiff war riesengroß. Mannschaft und Trainer ließen sich von den Zuschauern feiern. Acht verschiedene Torschützen waren es am Ende aufseiten der Hausherren. „Ein Fingerzeig, dass wir auch in der Breite top aufgestellt waren“, meinte Koth. „Der erste Saisonsieg ist der Lohn für die harte Trainingsarbeit und die Moral, die wir nach den ersten Niederlagen gezeigt haben“, fügte er an. Neben Koth, der allein sechs Treffer erzielen konnte, war Klaus Einhorn ein Aktivposten bei der HSG. Er traf fünf Mal.

Im Anschluss an die Partie der ersten Mannschaft spielten viele Akteure für das Reserve-Team. Die HSG Warnemünde II schlug in einem Krimi die SG Lübeck-Ahrensburg mit 11:9 (2:3, 2:2, 4:3, 3:1).

„Das war Nervenkitzel pur. Wir wollten den Sieg vielleicht ein bisschen mehr“, sagte Trainer Christian Strege von der HSG II.

Der Ausgang der Begegnung in der 3. Liga Nord war lange offen gewesen. Beide Teams rackerten unermüdlich. Konditionelle Vorteile ließen das Geschehen erst in den beiden letzten Schlussminuten zugunsten der Warnemünder kippen. Youngster Jonas Kirschnowski erzielte das 10:9. Und 40 Sekunden vor dem Abpfiff machte Nico Beuster mit seinem zweiten Treffer den Sieg perfekt.

Erfreulich: Robin Hollinski feierte mit einem Kurzeinsatz im vierten Viertel sein Debüt für die HSG II.

Tabelle-Ende,2.Liga-Nord:

4. SC Hellas Hildesheim   5 52:41 6:4

5. SpVg Laatzen II   4 57:36 4:4

6. HSG Warnemünde   5 38:77 2:8

7. Hamburger TB   6 34:128 0:12

Statistik
HSG Warnemünde: Drawert, Steidler — Helm, Kirschnowski 1, Einhorn 5, R. Plaeschke, Hohnke, Beuster 1, Victor Gonzalez 2, Stüken 1, Koth 6, Behlendorf 2, Gruchow 2.

HSG Warnemünde II: Steidler —
Hoffmann, Pirichinsky, Collin,
R. Plaeschke 1, Hohnke 2, Beuster 2, Gruchow, Stüken 1, Hollinski, Krause, Wilken 1, Kirschnowski 4.

 



Jörg Behlendorf

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