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EBC: Noch viel Arbeit für Trainer Wild

Wolves EBC: Noch viel Arbeit für Trainer Wild

Beim Vorbereitungsturnier in eigener Halle verlieren die Seawolves zweimal. Sorge um Axel Stüdemann.

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Steffen Stöhr (r.) und die Seawolves wurden Vierter.

Quelle: D. Heidmann

Basketball — Da wartet noch eine Menge Arbeit! Für die Seawolves des EBC Rostock reichte es beim eigens veranstalteten Ibis-Cup in der Ospa-Arena am Wochenende nur zum vierten Platz.

Die Ostseestädter mussten sich am Samstagabend erst dem dänischen Erstligisten Hørsholm 79ers mit 87:97 geschlagen geben. Am Sonntag verloren sie auch das Spiel um Platz drei gegen den RSV Eintracht Stahnsdorf mit 80:87. Der Turniersieg ging nach Dänemark. Die 79ers besiegten Rist-Wedel im Endspiel 80:74.

„Natürlich haben wir in den kommenden drei Wochen bis zum Saisonstart noch an vielen Dingen zu arbeiten. Aber wir müssen irgendwo anfangen und die Erkenntnisse dieses Turniers dienen uns jetzt als Basis für die Arbeit. Ich nehme mehr Positives als Negatives mit“, sagte EBC-Trainer Sebastian Wild.

Mit Ivo Slavchev, Zbigniew Owczarek, Marc Mucha, Lucas Kilian, David Markert, Keith Radcliff und Pavel Mokrys präsentierten sich gleich sieben neue Gesichter erstmals dem Rostocker Publikum. Dass der Kader noch Zeit braucht, war nicht zu übersehen. „Die Abstimmung fehlt noch“, weiß auch Coach Wild. Der dänische Erstligist nutzte die Uneingespielheit des EBC früh im Spiel und zog bis auf 15 Punkte davon. Diesem Rückstand liefen die Hausherren bis zum Ende erfolglos hinterher. Witterten die Wölfe die Chance, ins Spiel zurückzukommen, hatten die Skandinavier immer eine Antwort parat und warfen die EBC-Bemühungen über den Haufen. „Man darf nicht vergessen, dass das ein dänischer Erstligist ist, der gut im Saft steht. Wir hätten uns hier auch ein Team aus der 2. Regionalliga einladen können und wären ein wenig hoch und runtergelaufen, aber das bringt uns nichts“, betont Wild.

Im kleinen Finale gegen Stahnsdorf geriet der EBC innerhalb weniger Augenblicke ins Hintertreffen. „In der letzten Minute vor der Halbzeitpause lassen wir zwölf Punkte zu. Im vierten Viertel hatten wir dann nochmal eine Phase, in der wir einfache Punkte liegen lassen und im Gegenzug welche bekommen. Das hat uns aus der Bahn geworfen“, resümierte der EBC-Coach.

Schmerzlich vermisst wurde an beiden Tagen Center Jens Hakanowitz. Der Führungsspieler und Kapitän saß wegen einer Handverletzung nur in Zivil auf der Bank. Auch Dominik Breitschuh konnte verletzungsbedingt nicht mitwirken. Beide sollen aber bis zum Saisonstart Ende September wieder einsatzbereit sein. Größere Sorgen muss sich das Team dagegen bei Axel Stüdemann machen. Der Forward knickte am Samstagabend beim Landen unter dem Korb mit dem Fuß um und droht nun länger auszufallen. „Es gibt noch keine sichere Diagnose, aber womöglich hat er sich einen Außenbandriss im Knie zugezogen. Damit würde er sechs bis acht Wochen fehlen“, verriet Wild.

 

D. Heidmann

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