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Ein Kunstrasenplatz für die Fußballer

KRITZMOW Ein Kunstrasenplatz für die Fußballer

Die Gemeinde erhält ein entsprechendes Angebot. Trainingseinheiten und Punktspiele des FSV Kritzmow könnten bald auf künstlichem Gras ausgetragen werden.

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Wenn der Kunstrasenplatz kommt, braucht Mirko Allwardt (45) keine Linien mehr zu ziehen.

Quelle: Jens Barkhorn

Kritzmow. Noch stecken die Planungen in den Kinderschuhen. Aber die Idee ist in den vergangenen Jahren bereits gereift: Kritzmows Fußballer wollen einen Kunstrasenplatz. Nun erhielt die Gemeinde ein Angebot. In der Kommune ist man aufgeschlossen, mit der Finanzierung soll sich in diesem Jahr befasst werden.

„Das Angebot kam seitwärts auf uns zu, und da muss man ja nicht gleich Nein sagen. Wir schauen, was dort geht“, sagt Bürgermeister Thomas Knopp (Freie Wähler). Er informierte die Gemeindevertretung über das Projekt. Demnach soll der Bau des künstlichen Grüns etwas mehr als eine halbe Million Euro betragen. Die müsste die Gemeinde aber nicht komplett allein stemmen, denn 70 Prozent der Kosten könnten aus Fördermitteln kommen. „Wenn solche Angebote da sind, muss man zumindest darüber nachdenken“, sagt Thomas Knopp. Mit dem Thema will sich künftig auch der Sozialausschuss von Kritzmow beschäftigen. „Zunächst müssen Kosten und Folgekosten, aber auch daraus entstehende Einsparungen vorgelegt werden, um das weiter zu diskutieren“, sagt Ausschussvorsitzender Dittmar Brandt (SPD).

Beim FSV Kritzmow steht außer Frage, dass eine Kunstrasenanlage gebraucht wird. Zwei Rasenplätze gibt es derzeit, einer davon wird vorwiegend zum Training genutzt. „Das ist schon eine hohe Beanspruchung“, sagt Übungsleiter Mirko Allwardt. Zwei Herren- und drei Jugendteams trainieren auf der Anlage. Im Sommer soll eine F-Juniorenmannschaft dazukommen. „Der Platz müsste eigentlich zweimal die Woche geschleppt werden, damit der wieder eben wird“, so Allwardt.

Die Planungen seien schon vor Jahren vorangetrieben worden, sagt Vereinsschriftführer Michael Schäfer: „Wir hatten ursprünglich überlegt, einen kleinen Schlackeplatz zu machen. Daraus wurde schließlich ein großer Kunstrasen.“ Verschiedene Angebote wurden vom Verein eingeholt und der Gemeinde vorgelegt. Von wem die jetzige Offerte kommt, will Bürgermeister Knopp nicht verraten: „Das kann ich nicht sagen.“

Geht es nach dem Fußballklub, so wird der Hauptrasenplatz bald mit Kunstrasen ausgestattet. Das biete viele Vorteile, sagt Allwardt: „Man braucht im Sommer nicht zu gießen und auch Rasen müssen wir dann nicht mehr mähen.“ Zudem sei der Platz ganzjährig bespielbar, lediglich der Schnee müsste dann geräumt werden. Der zweite Platz soll dann neu mit Rasen angelegt werden. Nicht nur nur der FSV würde von der Anlage profitieren, sagt Mirko Allwardt: „Es gibt ja noch den SSV Kritzmow, und die Schule befindet sich auch direkt nebenan.“

Thomas Knopp möchte nun mit der Gemeindevertretung Für und Wider abwägen. Die Kosten dürften nicht zu hoch werden, sagt der Bürgermeister: „Wir wollen ja nicht so etwas wie auf dem neuen Flughafen in Berlin.“ Vorteile eines Kunstrasens sieht auch er. „Solch ein Platz ist weich und sympathisch, darauf kann man Sport in bester Qualität ausüben“, so Knopp.

 



Jens Barkhorn

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