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Erik Eckleben will zu Hause durchstarten

Erik Eckleben will zu Hause durchstarten

Der Hürdenläufer des 1. LAV Rostock freut sich auf die Deutschen Jugend-Meisterschaften im heimischen Leichtathletikstadion.

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Dynamisch drückt sich Erik Eckleben vom Startblock ab.

Quelle: Tommy Bastian

Leichtathletik — Eigentlich hätte Erik Eckleben Fußballer werden sollen. Während seiner Grundschulzeit schnürte der heute 17-Jährige die Töppen für den Rostocker FC. Sogar die Nachwuchstrainer des FC Hansa wurden auf den kleinen Steppke aufmerksam, doch sein damaliger Trainer riet ihm eher zum Wechsel in die Leichtathletik. „Ich war schon damals sehr schnell und lief meinen Mitspielern oft davon“, erinnert sich Erik Eckleben. Also begann er beim 1. LAV Rostock eine umfassende leichtathletische Ausbildung. „Das ist in den unteren Altersklasse so üblich“, sagt der Gymnasiast, der im neuen Schuljahr in die zwölfte Klasse des Christophorus-Gymnasiums CJD kommt.

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Dynamisch drückt sich Erik Eckleben vom Startblock ab.

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Mittlerweile gehört Erik Eckleben zu den hoffungsvollen Talenten beim 1. LAV. Trainer Peter Schörling delegierte seinen Schützling Anfang des Jahres in die Fördergruppe für die Deutschen Jugendmeisterschaften der Altersklasse U 18 und U 20, die am 26. Juli beginnen. Eckleben hat sich für die 110 Meter-Hürden qualifiziert. Er brauchte bei seiner Bestzeit nur 15,11 Sekunden und blieb damit deutlich unter der vom Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) geforderten Norm (15,30 sec).

In den vergangenen Wochen war der Lockenkopf beinahe täglich im Rostocker Leichtathletikstadion anzutreffen. Meistens trainiert Erik Eckleben acht Mal wöchentlich. Während der Schulzeit hat ein zwei Einheiten am Vormittag und sechs am Nachmittag. „Die Deutschen Meisterschaften sind etwas Besonderes, weil sie zu Hause in Rostock durchgeführt werden. Deshalb wollte ich unbedingt dabei sein“, betont der frühere Norddeutsche Meister im Weitsprung und mehrfache Landesmeister in verschiedenen Disziplinen. Eine genaue Platzierung hat er sich nicht vorgenommen. „Es wird schwierig, denn die Konkurrenz ist natürlich stark. Ich hoffe, eine neue Bestleistung laufen zu können“, betont Eckleben. Der symphatische Modellathlet freut sich auf die vielen Freunde und Bekannten, die ihm von der Tribüne aus die Daumen drücken wollen. Und wer weiß, vielleicht kann Erik Eckleben seinen Heimvorteil für eine Überraschung nutzen. „Ich kenne die Bahn bestens“, sagt der 17-Jährige. Eine spezielle Renntaktik hat er sich nicht überlegt. Eckleben: „Ich werden rausgehen und versuchen, einfach so schnell wie möglich zu laufen.“

Am Wochenende startete Erik Eckleben bei den Norddeutschen Meisterschaften in Berlin. Dort wollte er versuchen, sich im Weitsprung noch für die Deutschen Meisterschaften zu qualifizieren. Dieses Vorhagen misslang. „Schade, denn ich wäre gerne in einer zweiten Disziplin dabei gewesen. Aber es war klar, dass es schwer wird“, haderte der LAV-Athlet.

Insgesamt werden zu den Wettkämpfen in Rostock 2000 jugendliche Athleten erwartet.

„Sie werden leidenschaftlich um Zentimeter und Sekunden kämpfen“, versprechen die Verantwortlichen des gastgebenden 1. LAV Rostock auf der Internetseite des Vereins.

 

Tommy Bastian

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