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Rostock HSG Uni Rostock triumphiert im Stadtderby
Mecklenburg Rostock HSG Uni Rostock triumphiert im Stadtderby
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00:04 13.01.2015
Uni-Volleyballer Frederik Scheller (Nr. 20) bereitet einen Schmetterball vor. Mitspieler Tom Kanter (Nr. 17) täuscht nur an. Quelle: Johannes Weber

Als die Volleyballer der HSG Uni Rostock am Sonnabend den letzten Punkt zum Sieg gegen den favorisierten SV Warnemünde II (SVW) verwandelt hatten, war die Freude riesig.

Die Spieler lagen sich in den Armen. Sie feierten ausgelassen im Jubelkreis vor gut 150 Zuschauern in der Ospa-Arena den 3:1-Erfolg über den Stadtrivalen. Nach drei Niederlagen in Folge konnte die HSG wieder einen Sieg einfahren und rückte in der Tabelle der Regionalliga von Rang zehn auf Platz neun vor.

Dabei begann das Derby für die Universitäts-Volleyballer nicht gut. Der erste Satz ging mit 25:22 an die Warnemünder. Anschließend zeigten die Schützlinge um Spielertrainer Udo Fidorra ihren Kampfgeist. „Schon zum Ende des Satzes merkten wir, dass mehr möglich ist“, schilderte Fidorra. Einige Abstimmungsfehler in den Reihen des SVW führten dazu, dass die HSG den zweiten Satz mit 25:18 deutlich für sich entscheiden konnte. Auch der folgende Satz war eine klare Angelegenheit — 25:19.

Der Uni-Sechser erkannte seine Chance, dem Favoriten ein Bein zu stellen und nutzte diese. Allerdings wurde es im letzten Satz noch mal spannend. Warnemünde erspielte sich eine 20:15-Führung. Die HSG-Volleyballer zeigten jedoch große Moral. Schon verloren geglaubte Bälle rettete die HSG noch und münzte diese zu eigenen Punkten um. Der Außenseiter drehte das Ergebnis und gewannen den Durchgang noch mit 25:22. „Wenn man so einen Satz noch zieht und damit gleichzeitig den Sieg eintütet, dann ist der Jubel natürlich groß“, freute sich Fidorra.

Alles andere als erfolgreich lief es dagegen für die Regionalliga-Damen des SV Warnemünde. Bei der SpVg Eidertal Molfsee (bei Kiel) verlor der Tabellenvierte mit 1:3 (23:25, 16:25, 30:28, 24:26). Es war die erste Niederlage nach sechs ungeschlagenen Auswärtsspielen für die Gäste. „Auch wenn nicht alles schlecht war, liegt in den kommenden Trainingseinheiten viel Arbeit vor uns“, meinte SVW-Trainer Matthäus Kuna.



jw

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