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Rostock Nasenbären im Endspurt nur zu acht
Mecklenburg Rostock Nasenbären im Endspurt nur zu acht
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00:00 09.09.2013
Inline-Skaterhockey

Rund 580 Kilometer mussten die Rostocker Nasenbären am Sonnabend zurücklegen, um zum vorletzten Auswärtsspiel der Saison bei Bundesliga-Tabellenführer Samurai Iserlohn (Nordrhein-Westfalen) anzutreten. Sie hätten sich die Reise sparen können! Die Rostocker traten mit nur acht Spielern an, kamen mit 3:18 (0:4, 1:7, 2:7) unter die Räder und waren damit gut bedient.

„Wir sind dahin gefahren, um unser Gesicht zu wahren“, sagte Nasenbären-Trainer Mario Breneizeris enttäuscht. Er konnte lediglich auf Felix Thomas, der das Tor hütete, den 17-jährigen Johannes Kuhlmey, Jürgen Brümmer, Jörg Müller, Kapitän Christian Herrmann, Viatscheslav Koubensky, Christian Ciupka und Mads Tolstrup Nielsen zurückgreifen. Nielsen, die etatmäßige Nummer eins, agierte notgedrungen als Feldspieler. Warum so viele Akteure fehlten, konnten oder wollten weder Trainer Breneizeris noch Nasenbären-Chef Christian Ciupka sagen. „Das ist ärgerlich, aber ich möchte darüber nicht weiter reden. Wir schauen nach vorne und werden am kommenden Sonnabend im Endspiel gegen den Crefelder SC alles geben“, blickte Ciupka voraus.

Die Rostocker müssen nun mit einer empfindlichen Geldstrafe durch den Inline-Skaterhockeyverband Deutschland (ISHD) rechnen, der zu jedem Punktspiel in der 1. Bundesliga mindestens zehn Feldspieler, zwei Torhüter und einen Trainer mit Lizenz auf dem Spielberichtsbogen verlangt. In der Tabelle bleiben die Nasenbären (10 Punkte) trotz der Niederlage auf dem ersten Nichtsabstiegsplatz.

Sie profitierten von der gleichzeitigen 8:10-Niederlage des Crefelder SC (9 Punkte) bei den SHR Rockets Essen und haben weiterhin einen Zähler Vorsprung. Am kommenden Sonnabend (18 Uhr) gastieren die Rostocker zum entscheidenden Spiel in Krefeld.

tb

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