Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Sport Rostock Talente kämpfen um Medaillen und Rekorde
Mecklenburg Rostock Sport Rostock Talente kämpfen um Medaillen und Rekorde
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:05 25.10.2018
Beim Neptunschwimmfest in Rostock starten fast 400 Sportler aus fünf Nationen. Quelle: Marten Vorwerk
Rostock

Es ist Rostocks größtes Schwimmfest für den Nachwuchs, am Freitagabend beginnt die 63. Auflage des Neptunschwimmfestes in der Hansestadt. Fast 50 Vereine, darunter Teams aus Lettland, Schweden, Polen und Norwegen sowie aus zwölf Bundesländern kämpfen bis einschließlich Sonntag in der Schmwimmhalle Neptun um Medaillen, Platzierungen und Rekorde. „Es werden 380 Aktive bei 2325 Einzelstarts und in 57 Staffeln aktiv sein“, sagt Organisationschef Thomas Wolf vom ausrichtenden SV Olympia Rostock.

Um das traditionsreiche Schwimmfest noch attraktiver zu machen, hat sich das Organisationsteam um Thomas Wolf eine Neuerung ausgedacht, bei der Hochspannung programmiert ist: Erstmals wird es 25-Meter-Sprints geben – die Vorläufe gehen bereits Freitagabend über die Bühne. „Diese extra Herausforderung wird sich zu einem Highlight entwickeln“, ist Wolf überzeugt.

Die Nachwuchsschwimmer des SV Olympia wollen am Wochenende an das herausragende Frühjahr anknüpfen, als es bei den Norddeutschen Meisterschaften und den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften eine Reihe toller Erfolge gab. Vereinschef Andreas Blümel sieht die Olympia-Talente für diesen Saisonhöhepunkt in heimischer Halle gut gerüstet: „Vor einigen Tagen waren wir in Stralsund zum Herbstmehrkampf. Da haben unsere Aktiven gezeigt, dass sie im Training sehr gut gearbeitet haben.“ Der SV Olympia konnte in der Sundstadt mehrere erste Plätze feiern. Mehrkampfsieger wurden: Mia Motczinski (Jahrgang 2007), Ida Köpp (2006), Jannes Marten Pufahl (2006), Jan Malte Gräfe (2007), Emilia Wandel (2003), Laura Kienapfel (2002), Torben Stemmler (2004), Moritz Schimnick (2002).

„Beim Neptunschwimmfest gibt es eine erste echte Standortbestimmung nach der aktuellen harten Trainingsphase“, erklärt “ Landestrainer Maik Michalski: „Meine Sportler freuen sich auf den Vergleich mit der nationalen und internationalen Konkurrenz, und wir wollen einige Normzeiten für die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften im Dezember in Berlin schaffen.“

Im vergangenen Jahr gab es beim Neptunschwimmfest zwölf neue Veranstaltungsrekorde. Fürs Wochenende darf man gespannt sein, welche Verbesserungen Hallensprecher Bernd Woldtmann verkünden wird – zumal sich einige Spitzenathleten bereits auf die Saisonhöhepunkte im Dezember vorbereiten (Deutsche Kurzbahn-Meisterschaften in Berlin, Kurzbahn-WM im chinesischen Hangzhou).

Zu den Top-Startern in Rostock gehören Sarah Wendt (SC Empor Rostock 2000, deutsche Meisterin Freiwasser, Silbermedaille European Youth Olympic Games), Paul Hentschel (Chemnitz, Teilnehmer European Games und Weltcupteilnehmer), Klemens Degenhardt (Würzburg), die Ex-Neubrandenburgerin Marie Pietruschka (EM-Teilnehmerin 2018), Tim Thorben Suck (Potsdam, deutscher Mannschaftsmeister) und Laura Kienapfel (SV Olympia Rostock), die deutsche Jahrgangsmeisterin von 2017 über 200 Meter Brust.

„Der Wettkampf in unserem wunderschönen Neptunbad ist Freude und Herausforderung für alle Betreuer, Kampfrichter, Zeitmesstechniker und Helfer“, sagt Organisationschef Wolf, der auf zahlreiche Zuschauer hofft: „Wir laden alle Rostocker Schwimmsportfreunde zu einem Besuch ein und sind gespannt auf tolle, spannende und hochwertige Wettkämpfe!“ Der Eintritt ist an allen drei Tagen frei.

(Finals/Staffeln Sa. ab 16.00 Uhr; So. ab 15.00 Uhr; Lange Strecken und Vorläufe über 25 m Freitag ab 16.00 Uhr und Vorkämpfe Sa/So. ab 9.30 Uhr)

Sönke Fröbe

Die 3. Liga ist für die Vereine mehr denn je eine finanzielle Gratwanderung. In der vergangenen Spielzeit haben viele Klubs schlecht gewirtschaftet – 15 von 20 erzielten 2017/2018 ein negatives Ergebnis.

24.10.2018
Sportbuzzer Seawolves gewinnen in Kirchheim - Seawolves siegen nach dramatischem Finish

Basketball-Zweitligist Rostock Seawolves gewinnt durch einen Korberfolg von Tom Alte 0,6 Sekunden vor dem Ende gegen die Kirchheim Knights 69:68 (29:25). Die Seawolves sind nun Fünfter der ProA.

21.10.2018

Die Rostocker sind aus der 1. Bundesliga abgestiegen und segeln in der kommenden Saison wieder zweitklassig. Meister wurde der Norddeutsche Regatta Verein aus Hamburg, der das letzte Rennen der Saison auf seinem Heimatrevier gewonnen hat.

21.10.2018