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Sport Rostock Rostocker Talent räumt ab
Mecklenburg Rostock Sport Rostock Rostocker Talent räumt ab
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14:06 29.10.2018
Jannes Marten Pufahl (vorne) vom SV Olympia Rostock schwimmt seinen Konkurrenten über 50 Meter Rücken davon. Quelle: FOTO: Marten Vorwerk
Rostock

Ohrenbetäubender Lärm von den Rängen und rassige Rennen im Wasser prägten am Wochenende das 63. internationale Neptunschwimmfest in Rostock. Mit dabei war auch der zwölfjährige Jannes Marten Pufahl vom SV Olympia Rostock. Er war in mehreren Disziplinen am Start, zeigte vor allem über 50 Meter Rücken ein starkes Rennen.

Aufgrund der besten Vorlaufzeit seines Jahrgangs (2005 und jünger) von 30,62 Sekunden ging Jannes Martel Pufahl als einer der Favoriten ins Wasser des 25-Meter-Beckens in der Neptunschwimmhalle. Von Beginn an dominierte er und schlug in 30,40 Sekunden als Erster an und sicherte sich Platz eins auf dem Treppchen. Erst eine halbe Sekunde später kam der Zweitplatzierte Erik Schaarmschmidt (Potsdam) ins Ziel. „Mit der Zeit bin ich zufrieden. Die Technik kann ich trotzdem noch etwas verbessern“, analysierte der Sieger sein Rennen. „Nach dem Vorlauf war mir klar, dass ich vorne mitschwimmen werde.“ Ein paar Stunden zuvor hatte der Zwölfjährige Gold über 400 Meter Freistil gewonnen. Tags darauf schwamm Jannes Marten Pufahl auch über 200 und 50 Meter Freistil auf Rang eins und war in seinem Jahrgang bester Athlet des Wochenendes.

Der Andrang bei der 63. Auflage des Neptunschwimmfestes war einmal mehr gewaltig. „Einen paar Athleten mussten wir einige Starts absagen, das wäre zeitlich nicht zu stemmen gewesen“, sagte Organisationschef Thomas Wolf vom SV Olympia Rostock. Insgesamt waren 380 Sportler in 2325 Einzelstarts und 57 Staffeln aus Deutschland, Lettland, Polen, Schweden und Norwegen aktiv. „Für uns ist diese Veranstaltung der absolute Höhepunkt. Diesmal sind die Athleten auch erstmals über 25 Meter an den Start gegangen. Das kam sehr gut an, die Stimmung war prächtig“, lobte Wolf.

Beim Neptunschwimmfest nicht fehlen durfte Laura Kienapfel vom SV Olympia, die im vergangenen Jahr fünf Mal Gold gewonnen hatte. Dieses Jahr musste die 16-Jährige erstmals in der offenen Klasse (Erwachsene) starten. Dass es gegen die ältere Konkurrenz nicht wieder Goldmedaillen hageln würde, war klar. Dennoch zeigte Laura Kienapfel schon am Sonnabend über die 50 Meter Brust ein gutes Rennen und schwamm mit 33,22 Sekunden auf Rang drei. „Das war meine persönliche Saisonbestleistung. Die Wende und der Anschlag waren allerdings sehr schlecht, da wäre mehr drin gewesen“, sagte die Rostockerin, die diesen Wettkampf auch als Vorbereitung für die Deutschen Kurzbahn Meisterschaften im Dezember in Berlin nutzte.

Auch Landestrainer Maik Michalski hatte ihre Probleme bei Wende und Anschlag natürlich gesehen. „Da hat Laura viel verschenkt“, meinte Michalski, der mit seinen Schützlingen insgesamt zufrieden war. „Wir haben einige Bestzeiten geschafft, es lief ganz gut“, lobte der Coach, der seinen Schützlingen unmittelbar Feedback gab. Insgesamt holten die Rostocker Schwimmer beim 63. Neptunschwimmfest 28 Medaillen (7 Gold, 13 Silber, 8 Bronze). Ergebnisse: www.olympia-ev.de

Marten Vorwerk

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