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Rostock als Hauptstadt des Strandfußballs

Warnemünde Rostock als Hauptstadt des Strandfußballs

Heute und morgen wird am Teepott der deutsche Meister ausgespielt. Veranstalter erwarten 5000 Gäste.

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Katrin Willmeroth vom DFB zeigt schon einmal den Pokal, um den sich heute und morgen alles am Warnemünder Strand drehen wird. Tourismusdirektor Matthias Fromm (l.) und Finanzsenator Chris Müller (SPD) hoffen, dass Rostock bald Hauptstadt des Beachsoccers wird. Fotos (3): Sophie Pawelke

Warnemünde. Die knallgrüne Arena steht: drei Tribünen sind am Ostseestrand vor dem Warnemünder Teepott aufgebaut, alle Plakate hängen. Sebastian Hoffmann und seine Kollegen vom Fußball-Landesverband haben gestern noch einmal das Spielfeld ausgemessen, nun kann es losgehen: Heute und morgen wird hier die beste deutsche Mannschaft im Strandfußball beim DFB-Beachsoccer-Cup gesucht. Mit dabei: die Rostocker Robben. Diese haben erst vor zwei Wochen die German Beach Soccer League gewonnen und sich damit für das Tunier qualifiziert.

„Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr freuen wir uns, auch in diesem Jahr wieder der Gastgeber sein zu dürfen“, sagt Tourismusdirektor Matthias Fromm. Die Ränge seien 2013 brechend voll gewesen. Damals wurde der Beachsoccer-Cup noch beim Active Beach vor dem Neptun veranstaltet. „In den letzten zwölf Monaten hat sich in der Sportart viel getan, es sind viele neue Fans hinzugekommen“, so Fromm. Darum wird es heute und morgen auch eine Tribüne mehr geben: Die DFB-Arena bietet Platz für 1000 Personen. 5000 werden an beiden Tagen erwartet.

Heute um 11 Uhr fällt der Startschuss. Dann können sich die ersten Besucher selbst im Ostseesand versuchen: beim Torwandschießen. Als Preis winken zwei Fußballtrikots mit den vier Weltmeister-Sternen, teilt Bernd Barutta mit. Der Abteilungsleiter für Junioren und Breitenfußballwettbewerbe beim Deutschen Fußballbund (DFB) verrät, dass sich der DFB durchaus vorstellen kann, das Turnier dauerhaft in Warnemünde zu veranstalten und Rostock damit zur Beachsoccer-Hauptstadt zu machen. „Die Bedingungen am Warnemünder Strand sind hervorragend. Die Qualität des Sandes ist unvergleichbar.“ Nach dem Turnier wolle man über eine längerfristige Lösung nachdenken. Das freut vor allem Finanzsenator Chris Müller (SPD). „Uns liegt als Stadt sehr viel daran, uns als Stadt des Beachsoccers zu etablieren.“

Neben dem Torwandschießen können Besucher auch ihre Schussgeschwindigkeit messen lassen. Das DFB-Maskottchen Paule ist zu Gast in der grünen Arena, genau wie die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Organisiert wird das Turnier auch vom Fußball-Landesverband MV. „Beachsoccer hat ein großes Potenzial, vor drei Jahren haben wir auf die Trendsportart reagiert und sie in unserem Verband aufgenommen“, so Verbandsvorsitzender Joachim Masuch. Nun müsse man dringend Schiedsrichter ausbilden. „Davon haben wir noch zu wenig.“

Das erste Spiel und damit das erste Halbfinale startet 14 Uhr. Die Titelverteidiger des Beach Soccer Teams Chemnitz treten gegen die Spieler von Grün Weiß Siebenbäumen Beach Pirates aus Schleswig-Holstein an. Die Rostocker Robben sind 15.30 Uhr auf dem Feld. Dann geht es gegen Beach Kick Berlin um den Einzug ins Finale. Dieses findet am Sonntag, 14.30 Uhr statt. Der Gewinner qualifiziert sich für das Spiel um den Europapokal. Der Eintritt ist frei.

Das Programm
Heute, 11 Uhr: Rahmenprogramm mit Torwandschießen und Schussgeschwindigkeitsmessung
13.30 Uhr: Offizielle Eröffnung

14 Uhr: Halbfinale 1: Grün Weiß Siebenbäumen gegen Team Chemnitz

15.30 Uhr: Halbfinale 2: Rostocker Robben gegen Beach Kick Berlin


Sonntag, 13 Uhr: Spiel um Platz 3


14.30 Uhr: Finale


15.30 Uhr: Siegerehrung
Der Eintritt ist frei.

 



Sophie Pawelke

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