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Sievershagen bleibt weiter ungeschlagen

Siev Sievershagen bleibt weiter ungeschlagen

Verbandsliga-Primus besiegt Greifswald 3:1. Landesligist Hafen macht großen Schritt Richtung Klassenerhalt.

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Grund zum Jubeln: Fabian Pieper (l.) und seine Teamkollegen bleiben ungeschlagener Tabellenf�hrer.

Quelle: Daniel Heidmann

FußballVerbandsliga: Sievershäger SV — Greifswalder SV 3:1 (1:0). Ein Team zieht einsam seine Kreise. Nach dem 18. Saisonsieg im 21. Spiel schreitet Sievershagen dem Verbandsliga-Titel entgegen. Bei noch sechs ausbleibenden Spielen hat der SSV neun Zähler Vorsprung auf Bentwisch und zehn auf Schönberg. Der Aufstieg in die Oberliga ist für den weiterhin ungeschlagenen Tabellenführer aber definitiv keine Option. Dies gab der Verein unter der Woche nun öffentlich bekannt. „Es sind sportliche und finanzielle Gründe. Oberliga-Teams wie Malchow oder Greifswald können noch andere Geldmengen reinstecken. Diese Möglichkeiten haben wir aktuell nicht“, meinte Trainer Jens Hillringhaus nach dem Spiel am Sonnabend. „Mit dieser homogenen Verbandsliga-Truppe spielen wir lieber um die vorderen Plätze mit als für ein Jahr in die Oberliga aufzusteigen“, so Hillringhaus weiter.

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Sievershagens Andr� Schulz (r.) im Zweikampf. Fotos (2): D. Heidmann

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Am Sonnabend sah er einen 3:1-Sieg über den Greifswalder SV, der am Ende mehr Nerven kostete, als nötig. „Zum Schluss war es spannend, für mich zu spannend“, so Hillringhaus. Sein Team ging schon nach sechs Minuten in fast SSV-typischer Manier in Führung. Hoher Ball, Kopfballverlängerung Robert Franke, die Tim Schmitt per Lupfer über den heraus stürmenden Keeper im Tor unterbrachte. Kurz nach dem Seitenwechsel erhöhte Franke persönlich auf 2:0 (49.). Es schienen ruhige, verbleibende Minuten zu werden. Einsetzende Nachlässigkeiten brachten die Gäste, die unter der Woche den FC Anker Wismar aus dem Landespokal warfen und ins Halbfinale einzogen, aber zurück ins Spiel.

„Wir haben es selbst spannend gemacht und dem Gegner neue Motivation geschenkt“, stellte Hillringhaus fest. Tommy Greinert lief nach 73 Minuten auf SSV-Keeper Benjamin Heskamp zu, umkurvte diesen und verkürzte auf 1:2. Das Spiel drohte zu kippen. Sekunden später setzten die Greifswalder den Ball knapp neben das Tor. Fünf Minuten vor dem Abpfiff klatschte ein Distanzschuss von GSV-Kapitän Ronny Krüger ans Lattenkreuz. Völlig aufatmen konnte Hillringhaus erst in der Nachspielzeit, als Fabian Pieper nach einer Greifswalder Ecke, zu der auch der Keeper nach vorn geeilt war und von Höhe der Mittellinie in das leere Greifswalder Tor traf.

„Am Ende war es wackelig. Das ärgert mich. Aber unverdient war der Sieg nicht, da wir doch den Großteil der Chancen hatten“, resümierte Hillringhaus.

FSV Bentwisch — TSV Bützow 4:2 (3:0). Drei Tage nach dem kräftezehrenden Viertelfinale im Landespokal konnte sich Bentwisch auch im Ligabetrieb wieder auszeichnen. „In der ersten Stunde waren wir eiskalt“, meinte Trainer Holger Scherz. Frank Pustolla (9.), Christopher Kaminski (15.) und Tony-Glen Siegmund (44.) sorgten für eine beruhigende Pausenführung. Kaminski erhöhte sogar noch auf 4:0 (58.). „Wir haben dann viel rotiert. Zum Ende ging uns die Ordnung und sicher auch die Kraft verloren“, so Scherz. Bützow verkürzte (74./80.) und hatte in den letzten fünf Minuten sogar noch weitere Möglichkeiten. „Wenn sie da das dritte Tor machen, sitze ich nicht mehr so ruhig auf der Trainerbank“, sagte der FSV-Trainer.

FSV Malchin — Rostocker FC 4:1 (2:0). Der RFC investierte in Malchin viel, fuhr aber ohne Ertrag nach Hause. „Wir haben das Spiel bestimmt, haben die Gegentore aber nach individuellen Fehlern bekommen“, schilderte Trainer Dirk Lucyga. Nach dem 0:2-Pausenstand (27./32.) machte Lucyga sein Team „rund“. Mit Wirkung: Der eingewechselte Roger Achatzi verkürzte (51.). Doch nach einer Standardsituation stellte Malchin den alten Abstand wieder her. In der Nachspielzeit wurde der RFC nochmal ausgekontert. Da waren die Gäste nur noch zu Zehnt auf dem Feld: Christian Rosenkranz sah die gelb-rote Karte (70.).

Landesliga: TSV Graal-Müritz — FSV Kühlungsborn 1:5 (0:2). Die Graaler erholten sich von den Ereignissen kurz vor der Pause nicht mehr. Erst erhöhte Kühlungsborn auf 2:0, dann sah Tobias Scherf kurz vor dem Gang in die Kabine die gelb-rote Karte. Kurt Hawichs Treffer (78.) war nur Ergebniskosmetik.

SV Hafen Rostock — PSV Wismar 2:1 (1:0). Die Hafen-Kicker machten einen großen Schritt in Richtung Ligaverbleib. Nach dem Sieg gegen das Schlusslicht und dem zeitgleichen Remis von Konkurrent Tribsees ist der Vorsprung auf die Abstiegsplätze auf acht Punkte angewachsen. Erik Holtz war am Sonnabend der Mann des Tages. Er schoss beide Hafen-Tore (38./64.). Wismar verkürzte drei Minuten vor Schluss.

Laager SV — SV Pastow 0:3 (0:1). Andreas Seering nannte es einen „sehr, sehr wichtigen Sieg, der uns zumindest auf Kurs hält.“ Nach nervösem Beginn traf Jan-Erik Weinkauf mit dem Pausenpfiff zur Pastower Führung. Michael Brzezinski legte per Doppelpack (64./78.) nach.

Statistik
FC Hansa Rostock II: Ladwig - Pett, Grundmann, Schulz, Cürten, Rausch, Lange, Jordanov (46. Uecker), Schmunck (58. Kemsies), Tidim (82. Borchert), Anic

Sievershäger SV: Heskamp - Wilke, Pieper, Reimann, Palahnyuk, Karwot, Bullerjahn (62. Hermann), A. Schulz, Schmitt, Pohanka (85. Abbasov),

Franke

FSV Bentwisch: Lange - Stefan, Grotkopp, Klaus, Schindel, Kaminski (62. B. Boy), Tarra (56. C. Boy), Pustolla, Siegmund (75. Fink), Lüth, Karg

Rostocker FC: Zöllner - Seidlitz, Kliebes (69. Beyer), Rosenkranz (70. Gelb-Rot), Ehlert, Schleese, Hojenski (39. Achatzi), Laudan, Lucyga, Kirschnick, Kambs

TSV Graal-Müritz: Böttcher (81. Jabs) - Krempin, Waasener (46. Schuldt), Hawich, Böhme, Scherf (44. Gelb-Rot), Knodel (78. Martinek), Fischer, Sievert, Putscher, S. Neumann

SV Hafen Rostock: Koppe - Reiter, Evers, Liedtke, Demmin, Krenth, Holtz, Bladek (85. Zoeller), Lubkowitz (75. Ohm), Winter, Duwe

SV Pastow: Ahrens - Stroteich, C. Seering, S. Seering, Weinkauf (75. Bormann), Strelow (83. Dorn), Patzenhauer, Knechtel, Brzezinski, Hickstein, Hinzmann (75. Susa)

Zum Schluss war es spannend, für mich zu spannend.“Jens Hillringhaus,

Trainer Sievershäger SV

Daniel Heidmann

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