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TSV Süd hat Aufstieg vor Augen

Rostock TSV Süd hat Aufstieg vor Augen

Rostocker bestätigen Topform beim 9:4-Sieg gegen Verfolger Poppenbüttel II.

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Drei sportliche Geschenke am 45. Geburtstag: Frank Lehner siegte im Einzel, Doppel und mit dem TSV Süd gegen Poppenbüttel.

Quelle: Laura Weu

Rostock. Der Aufstiegstraum der Tischtennis-Herren des TSV Rostock Süd wird immer realer. Dank der Auswärtssiege beim Bramfelder SV (9:1) und beim direkten Verfolger SC Poppenbüttel II (9:4) haben sich die Ostseestädter nun eine brillante Ausgangsposition erspielt. Vier Spieltage vor Schluss ist Süd mit 29:3 Punkten in der schiefen Tabelle zwar immer noch Zweiter, hat aber gegenüber den Konkurrenten TSV Brunsbüttel (1., 30:8 Punkte) und Poppenbüttel (3., 26:10 Punkte) deutlich weniger Minuspunkte. Hinzu kommt, dass es jetzt nur noch gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte geht. Süd-Kapitän Mathias Wähner bremst zwar noch ein wenig die Euphorie, kann sie aber auch nicht ganz verbergen: „Perfekt ist noch nichts, aber es sieht jetzt richtig gut aus.“

Wie in den letzten Partien zogen die Südler ihren Kontrahenten früh den Zahn, führten beispielsweise gegen Bramfeld mit 7:0, ehe den Gastgebern der Ehrenpunkt gelang. Frank Lehner unterlag Nils Plathe mit 2:3. Jedoch war es enger, als es das 9:1 hergibt. „Wir hatten einige brenzlige Situationen zu überstehen, sowohl in den Doppeln als auch in den Einzeln“, betont Sven Stürmer. Mit der Selbstsicherheit einer bis dato fehlerfreien Rückrunde manövrierten sich die Südler gekonnt durch unruhige Fahrwasser. Selbst eine üble Magenverstimmung bei der Nummer Eins, Adam Duch, brachte Süd nicht vom Kurs ab. Der Pole blieb an beiden Tagen tadellos, gab nur zwei Sätze in vier Einzeln ab.

Duch und sein Paarkreuzpartner Leo Stynen brachten Süd gegen Poppenbüttel nach gelungenem 2:1-Start nach den Doppeln schnell mit 4:1 in Front. Wähner, Stürmer und Lehner sorgten für eine komfortable 7:2-Führung. Süd wackelte nur kurz, als Stynen und Wähner ihre zweiten Tageseinzel verloren, aber Duch und Stürmer sorgten dann für die Entscheidung.

 



ucr

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