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Warnemünde-Cup dient als Härtetest

Warnemünde-Cup dient als Härtetest

Bei der Handball-Traditionsveranstaltung werden am Wochenende die letzten Turniere in diesem Jahr gespielt.

Handball — Am Wochenende stehen die abschließenden Turniere beim 29. Warnemünde-Cup auf dem Programm. Die Damen und Herren bis zur 4. Liga ermitteln die letzten Sieger 2013 bei der zweitgrößten Sportveranstaltung im Ostseebad. Traditionsreicher ist nur die Warnemünder Woche.

„Das wird ein echter Härtetest vor dem Saisonstart“, sagt Trainer Mathias Schwarz von den MV-Liga-Männern des gastgebenden SV Warnemünde, die eine Woche später in die neue Saison starten. Die Warnemünder treffen zunächst in der Gruppe A auf den VfL Lichtenrade, die HSG Marne-Brunsbüttel, den TSV Ellerbek und die HSG Schlaubetal. Los geht es um 10 Uhr in der Sporthalle Stephan-Jantzen-Ring in Schmarl. Die Warnemünder Fans können sich auf mehrere neue (alte) Gesichter freuen. Matthias Schmidt kehrt aus Demmin zurück, Arne König aus Hamburg. Frank Stölken stieß vom Doberaner SV II neu zur Mannschaft. Dagegen hat der ehemalige Zweitliga-Handballer Karsten Ganschow den Verein nach nur einem Jahr wieder verlassen. Christian Stampke trainiert fortan die „Zweite“. Detlef Godomski unterstützt ab sofort Schwarz als Co-Trainer. In der Gruppe B spielen Ribnitz, Magdeburg, BTV 1850 Berlin und Empor Rostock II in der Fiete-Reder-Halle in Marienehe. Die ersten beiden Teams jeder Staffel erreichen die Halbfinals. Alle Platzierungen werden am Sonntag ab 10 Uhr in der Fiete-Reder-Halle ausgespielt. „Das ist unser einziger Test. Wir hatten den kompletten Kader noch nicht zusammen“, sagt Empor-Trainer Klaus-Dieter Wiegratz, der die Zweitliga-Reserve fortan gemeinsam mit Empor-Rückkehrer Rüdiger Klein betreut.

Die Damen spielen an beiden Tagen in Marienehe in einer einfachen Runde gegeneinander. Am Start sind der SV Warnemünde, die SG Hermsdorf-Waidmannlust, der Doberaner SV, die TSG Wismar, der Frankfurter HC, der ATSV Habenhausen und der Berliner TSC II. Die Spielzeit variiert von zweimal 15 bis 30 Minuten.

Der Warnemünde-Cup begrüßte in diesem Jahr bereits den 40 000. aktiven Teilnehmer. Der 53-jährige Hans-Jörg Raß lief während des Oldie-Turniers der Ü 40 für den SV Henstedt-Ulzburg auf.

„Keiner der Macher von 1985 hat sicher daran gedacht, was aus dem kleinen Turnier mit zehn Mannschaften einmal werden würde“, schaut die Vereinsvorsitzende des SV Warnemünde, Karola Wiegratz zurück.

In den vergangenen drei Jahrzehnten waren Teams aus allen Bundesländern sowie Schweden, Dänemark, Polen, der Slowakei, aus Tschechien und den Niederlanden dabei.

Allein in diesem Jahr gab es seit Mai schon 16 Turniere in allen Altersklassen. Bisherige Sieger waren: HC Empor Rostock (Männer bis Verbandsliga, A- und E-Junioren), VfL Bad Schwartau (B-Juniorinnen), Fortuna Neubrandenburg (B-Junioren), SV Henstedt-Ulzburg (C-Juniorinnen), SG AC/Eintracht Berlin (C-Junioren), HSG RSV Teltow-Ruhlsdorf (D-Juniorinnen), VfL Potsdam (D-Junioren), TSV Bützow (E-Juniorinnen, F-Junioren), Rostocker HC (F-Juniorinnen), die Mixedtruppe des SV Warnemünde/Lübzer SV (Senioren), der Bad Doberaner SV (Frauen bis Verbandsliga), SSV Schwedt (Männer Ü 40) und der DHfK Leipzig (Damen Ü 35).

 

Tommy Bastian

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