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Warnemünde gewinnt Prestige-Duell und träumt vom Titel

Warnemünde gewinnt Prestige-Duell und träumt vom Titel

MV-Liga: Handballer besiegen Empor Rostock II mit 31:29 und rücken auf den zweiten Platz vor.

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Oldie Matthias Schmidt (37) sorgte mit dem Tor zum 30:27 für eine Vorentscheidung.

Quelle: Tommy Bastian

Rostock — Der Meistertraum geht weiter! Doppelten Grund zur Freude hatten am Sonnabend die Handball-Männer des SV Warnemünde. Zunächst besiegten sie am Nachmittag im prestigeträchtigen Stadtduell den HC Empor Rostock II nach einer Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte mit 31:29 (13:15). Am Abend erreichte Warnemünde die Nachricht vom deutlichen Sieg des Ribnitzer HV beim bisherigen Tabellenzweiten Stavenhagener SV (31:21). „Damit hätten wir nicht gerechnet. Der Jubel war riesengroß“, meinte Warnemünde-Trainer Mathias Schwarz glücklich. Dank der unerwarteten Schützenhilfe verbesserte sich seine Mannschaft (33:7 Punkte) auf den zweiten Rang, zwei Zähler hinter Spitzenreiter TSV Bützow. Pikant: Bützow und Stavenhagen (3., 32:8) treffen am Sonnabend (18 Uhr) im direkten Duell aufeinander. „Vielleicht schlägt Stavenhagen dann ja zurück“, hofft Schwarz. Dann nämlich könnte sein Team mit einem Sieg gegen den HSV Insel Usedom II (Samstag, 18 Uhr, Sporthalle Gerüstbauerring) am vorletzten Spieltag die Tabellenführung übernehmen. In der letzten Runde gastiert Warnemünde beim Doberaner SV II. Schwarz: „Unser Minimalziel ist es, den zweiten Platz zu verteidigen. Dafür müssen wir beide Spiele gewinnen.“

Gegen die dezimierte Empor-Sieben — mit nur sieben Feldspielern angetreten — tat sich der Favorit lange schwer, lag nach 18 Minuten sogar mit 6:10 zurück. Schwarz nahm eine Auszeit und stellte die Abwehr um. Ingo Rahtkens übernahm den Mittelpart und dirigierte seine Nebenleute lautstark. Rostock gelangen fortan nur noch wenige gute Kreisanspiele. Warnemünde glich aus, 13:13 (27.). Empor hielt danach dagegen, solange die Kraft ausreichte. Erst in der Schlussphase sorgte der Titelkandidat für die Vorentscheidung. Routinier Matthias Schmidt (37) traf zwei Minuten vor Schluss zum 30:27 (58.) für den SVW.

„Wir hätten einen Punkt verdient gehabt, denn die Jungs haben toll gekämpft. Aber Warnemünde bestrafte unsere Fehler gnadenlos“, haderte Empor-Coach Rüdiger Klein. Für seine Mannschaft geht es in der laufenden MV-Liga-Saison um nichts mehr. Dafür könnten sich beide Seiten am 13. April im Landespokalfinale erneut gegenüberstehen.

HC Empor Rostock II: Hartlieb, Mahlitz — Sboril 3, Berger 2, Grocholl 3, Paul 5, Lendner 5, Bläßing 2, Voigt 9/4.

SV Warnemünde: Hamann, Lürken — Gransow 12/8, Rahtkens, Stark 4, Holtz, Reichelt 2, Meinshausen 2, König 2, Richert 3, Wende, Schmidt 3, Lorbeer 3.

Siebenmeter: HCE 4/4, SVW 8/8.

Strafminuten: HCE 6, SVW 8.

Weiter spielten: MV-Liga/Männer: Schwaaner SV — SG Crivitz-Banzkow 37:31. Frauen: Stavenhagener SV — SV Eintracht Rostock 23:12, Stralsunder HV — SV Warnemünde 30:22, SV Pädagogik Rostock — SG Bützow/Güstrow 25:21. Verbandsliga/Männer: HSG Uni Rostock — Einheit Teterow 31:21 (HSG damit 15.), SV Warnemünde II — Greif Torgelow 38:24 (Warnemünde II damit 17.). Frauen: SV Warnemünde II — Peenetal Loitz 16:15, Rostocker HC II — Einh. Teterow 13:31.

 



T. Bastian

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