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Yachten segeln wieder ins Wasser

Warnemünde Yachten segeln wieder ins Wasser

Akademischer Segelverein bietet Jugendlichen und Studenten das Segeln auf vereinseigenen Rennyachten an.

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Per Luftfracht wurden gestern auf der Mittelmole die Segelboote wieder ins Wasser gesetzt. Peter Bartelt (r.) notiert alle Zeiten.

Quelle: Thomas Sternberg

Warnemünde. Großes Gewusel auf der Mittelmole. Ein Autokran hebt die Yachten aus ihrem Winterquartier und setzt sie behutsam ins Stromwasser. Die Saison der Segler kann beginnen.

Gestern haben in einer Slippgemeinschaft der Akademische Segelverein Warnemünde (ASVW) und der Hanseatische Segel-Verein Hohe Düne ihre Boote wieder startklar gemacht.

„Es sind elf Boote hier vom Gelände der Landessportschule und sieben Boote von der Nachbarfläche, die heute ins Wasser kommen“, sagt Peter Bartelt. Der Ehrenvorsitzende des ASVW organisiert das Kranen und führt genau Buch, denn jeder Bootseigentümer bezahlt die Zeit, die für sein Schiff benötigt wird.

Bartelt ist froh, dass die Zusammenarbeit mit der Sportschule so unkompliziert klappt. „Wer weiß, wie sich die Bedingungen für uns mit der Bebauung der Mittelmole ändern werden“, sagt er.

Am 10. Mai wird angesegelt, und dann beginnt auch bald der Regattabetrieb. Der Segelverein ist stolz auf seine Jugend- und Studentenabteilung sowie die Partnerschaft beim Schulsegeln mit der Ecolea-Schule. „Unser Verein ist offen für alle, die den Segelsport kennenlernen wollen, und auf unseren Vereinsschiffen können sich Jugendliche und Studenten ausprobieren“, wirbt der Vereinsvorsitzende Thomas Buch für den ASVW. Mit dem Kauf der „Flyer“ im vergangenen Jahr stehe nun ein zweites Schiff für die Jugendarbeit zur Verfügung. So könne jeder das dynamische Segeln auf einer Rennyacht erleben. Und Thomas Buch verweist auf die Mittwochs-Regatta. Dort könnten gerade Anfänger auf den privaten Booten der Vereinsmitglieder mitfahren, viel lernen und für den Segelsport gewonnen werden.

Das Boot des Vereinsvorsitzenden, Buch kam 1985 zum Segelsport, kam gestern noch nicht ins Wasser. Es befindet sich noch in der Werft. Doch zum Ansegeln will er es in Warnemünde haben.

Traditionsgemäß liegen dem Verein die Studenten am Herzen, doch seit ein paar Jahren organisiert er auch das Segeln als Schulsport. Von April bis Oktober nehmen zehn- und elfjährige Mädchen und Jungen der Ecolea-Schule am Unterrichtsfach Segeln teil. Sie erlernen das Segel-Abc auf den kleinen Optimisten auf dem Südende des Alten Stroms. Der ASVW will so Kinder für den Sport begeistern und jeder vierte Schüler bleibt dem Sport auch nach dem Unterricht in den Warnemünder oder Rostocker Segelvereinen treu. Als letztes Boot beim Kranen schwebt die „Sleipnir“ durch die Luft. Es ist das 1989 selbst gebaute Boot von Peter Bartelt. Der klappt danach zufrieden seine Aufzeichnungen zu. „Es ist alles nach Plan gelaufen“, bestätigt der 75-Jährige.

Schnelles Jugendschiff
Der Vorgängerverein des ASVW war die HSG (Hochschulsportgemeinschaft) der Ingenieurhochschule für Seefahrt. Ein Drittel der Vereinsmitglieder sind immer noch Studenten. Zur Förderung der Studenten- und Jugendarbeit kaufte der Verein 2002 mit der „Campus“ ein schnelles und unkompliziertes Jugendschiff.

 



Thomas Sternberg

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