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Zu viele Strafminuten: Nasenbären schlagen sich selbst

Inline-Skaterhockey Zu viele Strafminuten: Nasenbären schlagen sich selbst

Trainer Mario Brenezeiris hadert mit Disziplinlosigkeiten seiner Spieler.

Inline-Skaterhockey. Eine bittere Niederlage mussten am Sonnabend die Rostocker Nasenbären einstecken. Der Aufsteiger in die 1. Bundesliga unterlag im zweiten Heimspiel der Saison den Rhein Main Patriots aus Niddatal mit 5:8 (1:2, 3:1, 1:5). Die Gastgeber hatten sich vor rund 200 Zuschauern in der Ospa-Arena viel vorgenommen, wollten unbedingt den zweiten Saisonsieg.

Zwei Drittel lang sah es gut aus, dann brachen die Nasenbären ein. „Ein schlechtes Drittel hat uns das Spiel gekostet“, haderte Nasenbären-Trainer Mario Breneizeris. Der 42-Jährige war sehr enttäuscht. „Es war das gleiche Problem wie in den vorangegangenen Spielen. Wir haben zu viele Zeitstrafen kassiert. Wenn wir die dummen Fouls nicht abstellen, dann wird es ganz schwer“, betonte Breneizeris.

Dabei traf Kristian Damgaard schon nach vier Minuten zum 1:0. In der Folge konnten die Rostocker trotz Überzahl nicht nachlegen. „Wir haben zu wenig geschossen“, analysierte Breneizeris. Die Gäste waren zielstrebiger und kamen durch einen abgefälschten Schuss zum Ausgleich (12.). Kurz vor der ersten Pause gerieten die Nasenbären in Rückstand. Im Mitteldrittel erhöhten die Gastgeber den Druck.

Mit einem Doppelschlag binnen weniger Sekunden drehten Paul Paepke und Viatscheslav Koubenski das Ergebnis, 3:2 (24.). Später traf Christian Ciupka zum 4:3 (36.). Im letzten Abschnitt trafen die Gäste fünf Mal in Folge — 4:8 (53.). Das Spiel war entschieden.

Rostocker Nasenbären: Mads Tolstrup Nielsen — Jörg Müller, Viatscheslav Koubenski, Paul Paepke, Christian Herrmann, Christian Ciupka, Patrick Folkert, Sören Damgaard, Kristian Damgaard, Jürgen Brümmer, Marek Strzelecki, Tony Walther, Marco Jagnow.

tb

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