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Sportbund: Hansestadt braucht eine dritte Schwimmhalle

Rostock Sportbund: Hansestadt braucht eine dritte Schwimmhalle

Das Schwimmbad im Rostocker Stadtteil Gehlsdorf wird grundlegend saniert und muss für ein halbes Jahr geschlossen werden. Wassersportler fordern den Bau einer dritten Schwimmhalle in der Hansestadt.

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Noch haben Theo (5) und Michael Schlemmer (38) Spaß im Schwimmbad Gehlsdorf. Ab April wird die Halle aber für ein halbes Jahr geschlossen.

Quelle: Jens Wagner

Rostock. Rostock hat zu wenig Schwimmhallen. Die beiden öffentlichen Bäder sind schon jetzt an ihrer Kapazitätsgrenze - und nun wird sich die Lage nochmals verschärfen: Die Wiro schließt die Schwimmhalle in Gehlsdorf. Für mindestens ein halbes Jahr.

Das Bad direkt am Warnow-Ufer wird ab April für rund eine Million Euro grundlegend saniert und erhält ein neues Bistro. Die DLRG weicht bis September in die Neptun-Halle aus. Aber vor allem im Kinder-Bereich werden viele Trainingszeiten ausfallen müssen. Der Ruf nach einer weiteren, einer dritten Schwimmhalle wird deshalb auch bei den Wasserrettern immer lauter: „Wir brauchen eine zusätzliche Halle mit 25-Meter-Bahn“, so DLRG-Ausbilder Jan Schweizer. Der Stadtsportbund fordert das seit Jahren. Auch Karsten Kolbe (Linke), Vorsitzender des Sportausschusses der Bürgerschaft, macht sich für eine weitere Halle stark: „Die beiden Bäder, die wir bisher haben, platzen aus allen Nähten. Eine neue Halle wäre vor allem im Nordwesten ideal. Auch dort wollen Kitas und Schulen mit den Kindern zum Schwimmen gehen.“

Sportsenator Steffen Bockhahn (Linke) kennt diese Wünsche, hat eine neue Halle aber nicht in das neue Sportstättenkonzept der Stadt aufgenommen. „Ja, aus meiner Sicht brauchen wir schon lange eine dritte Schwimmhalle in Rostock. Zwei Hallen sind für eine 200 000-Einwohner-Stadt nicht ausreichend.“ Bislang scheitert ein Neubau aber an den Kosten - vor allem an den Betriebskosten: Für das Neptun-Bad schießt die Stadtkasse 2,9 Millionen Euro jährlich zu.

 



Andreas Meyer

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