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Sprung ins Nass für sauberes Wasser

Brinckmansdorf Sprung ins Nass für sauberes Wasser

Zum Schutz der Flüsse, Seen und Meere hüpften Aktivisten in die Warnow.

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Viele Aktivisten, darunter auch der Umweltsenator Holger Matthäus (r.), sprangen für sauberes Wasser ins Nass.

Quelle: Marko Luptscho

Brinckmansdorf. An der europaweiten Aktion „Big Jump“ haben sich gestern zum zweiten Mal auch Rostocker beteiligt. Um den Schutz der Flüsse, Seen und Meere anzumahnen, sprangen rund 20 Umweltaktivisten im Flussbad in die Warnow. Initiatoren dieser Aktion in Rostock sind der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (Bund), die Naturschutzjugend (Naju), der Verein der Lederhexen und die Küsten Union Deutschland.

„Jeder muss verstehen, dass das Wasser sauber bleiben muss“, sagte Bund-Aktivistin Sabine Janzon. Gerade in Rostock — die Hansestadt bezieht das Trinkwasser für die Haushalte aus der Warnow — sei ein sauberer Fluss besonders wichtig, erklärte Janzon. „Leider fischen wir bei unseren jährlichen Müllsammelaktionen an der Warnow und am Ostseestrand immer wieder Sachen aus dem Wasser, die nicht dort reingehören“, ärgerte sich die 35-Jährige.

„Flüsse brauchen auch ihren Raum“, nannte Anja Bethge das Motto der diesjährigen Aktion. Gerade das letzte Hochwasser habe gezeigt, welchen Schaden der Mensch sich und der Natur zugefügt habe, ergänzte die 28-Jährige von der Naturschutzjugend. „Und als Konsequenz aus den Fluten bauen wir noch höhere Deiche“, wunderte sie sich.

„Nicht überall auf der Erde ist genügend Wasser zum Leben vorhanden“, mahnte der städtische Senator für Bau und Umwelt, Holger Matthäus (Die Grünen), der ebenfalls mit in den Fluss sprang. Die Warnow liege in einem Naturschutzgebiet, regelmäßig würden Proben genommen. Dass die Qualität hier gut sei, freue ihn besonders, so Holger Matthäus. „Wir sollten aber darauf achten, dass es auch so bleibt“, fügte er hinzu.

„Das Gebiet um Rostock ist hoch sensibel“, wusste Uwe Richter (42), Betriebsleiter im Flussbad, zu berichten. Umweltschädigungen könnten die Wasserqualität kippen. „Wir bieten hier nicht nur Platz für Schwimmer und Wassersportler. Wir laden immer wieder Schulklassen ein, um sie auf die Bedeutung des Umweltschutzes hinzuweisen und für den Umweltschutz zu sensibilisieren“, erzählte Uwe Richter.

 

Marko Luptscho

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