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Rostock Stadt ordnet Umgang mit Wasser
Mecklenburg Rostock Stadt ordnet Umgang mit Wasser
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00:01 02.02.2016
Aus dem Warnow-Wasser wird sogar Trinkwasser. Quelle: Ove Arscholl
Stadtmitte

Auf einer Internet- Plattform können sich Rostocker und Bewohner des Landkreises äußern, welchen Stellenwert sie den kommunalen Gewässern beimessen und welche Erwartungen sie mit diesen Gewässern verbinden. Bei der Umfrage soll auch herausgefunden werden, wie groß die Bereitschaft der Menschen ist, einen eigenen Beitrag für den Gewässerschutz zu leisten.

„Klimawandel, Hochwasserschutz, aber auch Gewässerentwicklung, das sind Themen, um die länger kein Bogen mehr gemacht werden kann und sollte“, sagt Professor Jens Tränckner von der Universität Rostock, der eine Stiftungsprofessur von Eurawasser hat. Ein Aspekt seiner Forschung ist die anonyme Internetumfrage: www.kogge.auf.uni-rostock.de.

Tränckner leitet das Forschungsprojekt „Kogge“, das der Bund in den nächsten drei Jahren mit 1,5 Millionen Euro fördert. Das Ziel: Kommunale Gewässer, kurz „Kogge“ sollen gemeinsam gefördert werden.

Rostock ist damit Modell-Region für Deutschland.

Das sei bisher einzigartig für eine kleinere Großstadt, sagt Tränckner. So werde es möglich sein, den Zustand kleiner Fließgewässer zu erfassen und zu verbessern.

Nach den verheerenden Überschwemmungen durch Starkregen im Sommer 2011 haben die Rostocker ein integrales Entwässerungskonzept erarbeitet. Mit „Kogge“ solle jetzt, so Tränckner, ein stadtübergreifendes Gewässerentwicklungskonzept auf den Weg gebracht werden. „Wir nehmen die Gewässer unter die Lupe, vor allem mit Blick auf ihren ökologischen Aspekt, aber ebenso auf den Hochwasserschutz und die Siedlungsentwässerung“, sagt Tränckner.

Das Forschungsprojekt findet großes Interesse im Rostocker Rathaus. „Der Ansatz, Hochwasserschutz, Flächennutzung und ökologische Gewässerentwicklung zu einem Gesamtkonzept zu vereinen, entspricht den Interessen der Hansestadt", sagt Sven Schmeil, Abteilungsleiter im Umweltamt.

• Internetumfrage:

www.kogge.auf.uni-rostock.de



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