Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 8 ° Regenschauer

Navigation:
Stadt reagiert auf geplante Nazi-Demo

GÜSTROW Stadt reagiert auf geplante Nazi-Demo

Die Stadt Güstrow bezieht Stellung gegen den geplanten Aufmarsch von Neo-Nazis am Sonnabend. Bürgermeister Arne Schuldt ruft erneut zu einer außerordentlichen Sitzung des Präventionsrates der Stadt auf.

Güstrow. Es soll geklärt werden, wie mit der Demo umgegangen wird und welche Gegenmaßnahmen getroffen werden können. Bisher haben sich verschiedene Gruppierungen vorrangig im Internet verständigt, eine Gegendemonstration zu starten.

Nach einem Aufruf der NPD auf Flyern und im Internet gegen das künftige Asylbewerberheim in Güstrow-Dettmannsdorf zu demonstrieren, sieht sich die Stadt in der Pflicht und reagiert entsprechend.

„Wir werden als politische Bühne benutzt“, sagt Schuldt. „Die Entscheidung für ein Asylbewerberheim in Güstrow ist politisch gewollt", sagt er und verteidigt den Standort im Waldweg. Die Sorgen einiger Anwohner seien ihm bekannt. Sascha Zimmermann, FDP-Fraktionsvorsitzender, kann die Ängste der Anwohner nur teilweise nachvollziehen, „deshalb müssen wir sie aufklären. Wichtig ist, dass wir Stellung beziehen“, sagt er. Hartmut Reimann (Fraktionsvorsitzender SPD) bedauert, dass es in Güstrow zu viele Meinungen gegen Ausländer gibt. „Es ist egal, wo in Deutschland ein Asylbewerberheim gebaut wird, die Flüchtlinge aus Krisengebieten dürfen nicht diskriminiert werden“, betont Reimann.

Zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit hat der Landkreis Auflagen erteilt. So muss der Aufmarsch eine bestimmte Wegstrecke einhalten und das Mitbringen und Verwenden von Fahnen und Transparenten ist eingeschränkt.

Mathias Otto

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Güstrow

Gegen den Aufmarsch der Rechtsextremen in Güstrow formiert sich der Protest.

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Rostock

Vor 25 Jahren wütete vor dem Sonnenblumenhaus der Mob. Vier Tage lang flogen Steine und Brandsätze gegen Flüchtlinge, Vietnamesen und Polizeibeamte. Die Anwohner applaudierten. Der Ausnahmezustand überforderte alle – Politik, Polizei und auch die Presse.

Hier finden Sie eine Multimedia-Reportage zum Thema. mehr

Verlagshaus Rostock

Richard-Wagner-Straße 1a
18055 Rostock

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
9.00 bis 18.00 Uhr

Leiter Lokalredaktion: Andreas Meyer
Telefon: 03 81 / 36 54 10
E-Mail: rostock@ostsee-zeitung.de

Beilagen
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist

OZ-Bild
Hansaviertel: Anwohnerparken kommt im Herbst

Stadt kauft für Einführung modernste Software / Weiteres Parkhaus gefordert