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Rostock Stadt reagiert auf geplante Nazi-Demo
Mecklenburg Rostock Stadt reagiert auf geplante Nazi-Demo
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00:00 20.03.2013
Güstrow

Es soll geklärt werden, wie mit der Demo umgegangen wird und welche Gegenmaßnahmen getroffen werden können. Bisher haben sich verschiedene Gruppierungen vorrangig im Internet verständigt, eine Gegendemonstration zu starten.

Nach einem Aufruf der NPD auf Flyern und im Internet gegen das künftige Asylbewerberheim in Güstrow-Dettmannsdorf zu demonstrieren, sieht sich die Stadt in der Pflicht und reagiert entsprechend.

„Wir werden als politische Bühne benutzt“, sagt Schuldt. „Die Entscheidung für ein Asylbewerberheim in Güstrow ist politisch gewollt", sagt er und verteidigt den Standort im Waldweg. Die Sorgen einiger Anwohner seien ihm bekannt. Sascha Zimmermann, FDP-Fraktionsvorsitzender, kann die Ängste der Anwohner nur teilweise nachvollziehen, „deshalb müssen wir sie aufklären. Wichtig ist, dass wir Stellung beziehen“, sagt er. Hartmut Reimann (Fraktionsvorsitzender SPD) bedauert, dass es in Güstrow zu viele Meinungen gegen Ausländer gibt. „Es ist egal, wo in Deutschland ein Asylbewerberheim gebaut wird, die Flüchtlinge aus Krisengebieten dürfen nicht diskriminiert werden“, betont Reimann.

Zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit hat der Landkreis Auflagen erteilt. So muss der Aufmarsch eine bestimmte Wegstrecke einhalten und das Mitbringen und Verwenden von Fahnen und Transparenten ist eingeschränkt.

Mathias Otto

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