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Steinkauz-Nachwuchs in Güstrow

Güstrow Steinkauz-Nachwuchs in Güstrow

Vergangene Woche ist der letzte von fünf Jungvögeln geschlüpft

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Die nur 23 Zentimeter großen Steinkauz-Jungen wohnen in einem sogenannten Eichhörnchenkobel im Güstrower Wildpark.

Güstrow. Gut versteckt sitzen fünf kleine Steinkäuze in ihrer Bruthöhle und kuscheln sich aneinander. Vor zwei Wochen ist der erste Jungvogel im Wildpark-MV geschlüpft, vergangenen Mittwoch der letzte. Jetzt heißt es: fressen, schlafen und ordentlich wachsen, bis sie in etwa drei Wochen ihre Schnäbel nach draußen strecken, die ersten Flugversuche starten und schließlich flügge werden. Ihren Personalausweis haben sie auch schon erhalten – einen Ring am Füßchen inklusive individueller Nummer.

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Vergangene Woche ist der letzte von fünf Jungvögeln geschlüpft

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Die Steinkäuze des Wildpark-MV wohnen mit Eichhörnchen, Jagdfasanen und Türkentauben in einer WG im „Eichhörnchenkobel". Sie werden jedoch gut und gerne von den Besuchern übersehen, sind sie doch nur 23 Zentimeter groß und gut getarnt. In freier Wildbahn leben die Artgenossen insbesondere auf Streuobstwiesen. Durch den Rückgang dieser Flächen ist auch der Steinkauz seltener geworden beziehungsweise vielerorts verschwunden und wird daher mit etwa 6000 Paaren auf der Roten Liste der Brutvögel Deutschlands als stark gefährdet eingestuft.

Übrigens: In der griechischen Mythologie ist der Steinkauz Begleittier der Weisheitsgöttin Athene, woher auch der lateinische Name Athene noctua stammt. In alten Sagen galt der Steinkauz früher auch als Unglücks- und Todesvogel. Sein gellender „kuwitt“-Ruf wurde als „Komm mit“ gedeutet und so verkündete seine Stimme Tod und Verderben.

Öffnungszeiten Wildpark MV:

April bis Oktober 9 bis 19 Uhr

OZ

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