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Stethoskop gegen Pinsel und Farbpalette eingetauscht

GÜSTROW Stethoskop gegen Pinsel und Farbpalette eingetauscht

Wer rastet, der rostet. Um das zu verhindern, hat sich Horst Zschämisch mit Eintritt in die Altersrente eine Reihe von Hobbys gesucht, darunter die Malerei. Das war vor zwölf Jahren.

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Der Hobbymaler Günter Zschämisch stellt derzeit einige seiner Arbeiten in Güstrow aus.

Quelle: Christian Menzel

Güstrow. Jetzt zeigt der Hobbymaler einige Arbeiten in der Güstrower Filiale der Hypo-Vereinsbank.

In Chemnitz geboren, lebt der heute 77-Jährige seit 1960 in Mecklenburg. Er arbeitete als Arzt im Krankenhaus, in der Poliklinik, in der Hygieneinspektion und im Betriebsgesundheitswesen. Von 1990 bis zu seinem Renteneintritt war Horst Zschämisch Amtsarzt im Landkreis Bützow und nach der Kreisgebietsreform im Kreis Bad Doberan.

„Ich habe in der Schul- und Studienzeit gemalt und später gelegentlich im Urlaub“, erzählt Zschämisch. Allerdings sei für sein Hobby zu Berufszeiten „nie die dafür erforderliche Zeit“ da gewesen, ergänzt er. Das änderte sich, als er das Stethoskop aus der Hand legte und den Arztkittel an den berühmten Nagel hängte.

Neben einem Englischkurs in der Kreisvolkshochschule, Wandern, Fahrrad fahren, Gartenarbeit und Fotografieren meldete Horst Zschämisch sich auch bei den von Horst Meyn geleiteten „Güstrower Montagsmalern“ an. Er vertiefte sein als Autodidakt erworbenes Wissen über Ölmalerei und erhielt Anregungen für Rohrfederzeichnungen. 2005 verbrachte der Hobbymaler zwei Wochen im Atelier des italienischen Kunstmalers Antonio Colucci.

Nach Ausstellungen in Bad Doberan, Bützow, Laage und im KMG-Klinikum Güstrow macht nun die Hypo-Vereinsbank in der Barlachstadt ihre Kunden mit Zschämischs Arbeiten bekannt. Das Kreditinstitut hat seit einiger Zeit die einst unterbrochene Tradition wieder aufgenommen, Werke von Künstlern der Region in seinen Geschäftsräumen zu präsentieren.

Christian Menzel

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