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Rostock Streit um Christopher Street Day ausgeräumt
Mecklenburg Rostock Streit um Christopher Street Day ausgeräumt
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14:37 13.07.2013
Dürfen sich verkleiden: Der Streit um den Christopher Street Day in Rostock ist beigelegt. Quelle: Ove Arscholl
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Rostock

Ein Streit um die Christopher Street Day-Parade am 20. Juli in Rostock zwischen Veranstalter und der Stadt ist ausgeräumt. Missverständliche Formulierungen des Ordnungsamtes hatten die Veranstalter glauben lassen, die CSD-Teilnehmer dürften sich nicht verkleiden und es dürfe keine Musik von den Wagen erschallen - was unter anderem bei Facebook und Twitter zu einem Sturm der Entrüstung geführt hatte.

Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Volker Beck erklärte etwa: „Rostock ist näher an Moskau, als man geografisch glauben mag.“ Und der SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Kahrs postete: „etwas irre!“ Auch Mecklenburg-Vorpommerns Sozialstaatssekretär Nikolaus Voss äußerte sich kritisch.

Bei einem Treffen am Freitag wurden die Streitpunkte zwischen Stadt und Veranstalter jedoch ausgeräumt. Der Christopher Street Day in Rostock kann damit so stattfinden wie in den vergangenen Jahren auch. Es werden mehr als 3000 Teilnehmer erwartet.

dpa

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