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Stromkosten: Preisschock für die Stadt

Stadtmitte Stromkosten: Preisschock für die Stadt

Die Hansestadt ächzt unter steigenden Strompreisen. Nach Kalkulation der Stadtwerke erhöhen sich die Kosten für die Stadtverwaltung in diesem Jahr um 15 Prozent.

Stadtmitte. Die 800 Zähler in öffentlichen Gebäuden verzeichnen jährlich einen Energieverbrauch von rund 30 Gigawattstunden. Für Rostock bedeutet das Mehrkosten von 770 000 Euro netto oder 920 000 Euro brutto. Das geht aus einer Antwort von Oberbürgermeister Roland Methling (UFR) auf eine Anfrage der CDU-Fraktion in der Bürgerschaft hervor.

Vor allem am Arbeitspreis drehten die Stadtwerke an der Preisschraube: um 0,37 Cent — von 4,23 auf 4,60 Cent pro kWh. Einen konkreten Plan, wie die Kostensteigerung abzufedern ist, gibt es in der Verwaltung nicht. Der zusätzliche Aufwand sei in den jeweiligen Bereichen im Rahmen der zur Verfügung stehenden Mittel zu finanzieren, heißt es in der Stellungnahme.

Mitte November hatten die Rostocker Stadtwerke angekündigt, ab 2013 den Grundtarif um 3,4 Prozent, den weit verbreiteten Tarif „Ostseestrom“ um 7,4 Prozent zu erhöhen. Welchen Tarif zu welchen Konditionen die Stadt bezieht, ist laut Nico Seefeldt von der Kommunalen Objektbewirtschaftung und -entwicklung (KOE) „aus Wettbewerbsgründen vertraulich“. Um die Mehrkosten möglichst gering zu halten, sei das Projekt „Einfach ausschalten“ initiiert worden. Es soll Verwaltungsmitarbeiter animieren, Technik nur bei Bedarf zu nutzen.

Björn Wisker

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Rostock
Kostenschock: Die 900 Zähler in den öffentlichen Gebäuden in Rostock haben Mehrkosten für Stram von 770 000 Euro netto.

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