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Student wird von Seemann mit Waffe bedroht

Stadtmitte Student wird von Seemann mit Waffe bedroht

Im Rostocker Studentenkeller eskaliert ein Streit zwischen einem 28-Jährigen und drei Seeleuten.

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Der Eingangsbereich zum Studentenkeller.

Quelle: Marko Luptscho

Stadtmitte. Ein 28-jähriger junger Mann ist in der Nacht zu Sonnabend in der Hansestadt mit einer Schreckschusswaffe bedroht worden.

Wie die Polizei mitteilt, hatte der Student am Freitagabend im Rostocker Studentenkeller drei Seemänner aus Osteuropa kennengelernt. Gegen 3 Uhr kam es zwischen den Männern zu einem Streit. „Das Gespräch eskalierte, dass heißt der Ton wurde deutlich harscher“, berichtet Polizeihauptkommissar Torsten Sprotte von der Polizeidirektion. Grund für den Streit war, dass ein Seemann den Studenten nach etwas „Gras“ fragte. Daraufhin spitze sich der Streit zu. Laut eines Zeugen, so die Polizei, soll einer der drei ausländischen Täter am Rande der Tanzfläche eine Waffe gezogen und den Studenten damit bedroht haben. Obwohl die Tanzfläche zu diesem Zeitpunkt voll gewesen war, hat nach Polizeiangaben niemand sonst die Waffe gesehen.

Der Sicherheitsdienst des Studentenkellers rief die Polizei. Trotz eines ausgesprochenen Hausverbotes versuchten die drei Seeleute erneut, in den Studentenkeller zu gelangen.

Es kam zu einem Gerangel. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Beamten die Schreckschusswaffe. Gegen die Seemänner wird nun wegen Bedrohung und Hausfriedensbruch ermittelt. „Solche Fälle kommen nicht oft vor. Es gibt zwar immer wieder mal Reibereien mit Seeleuten, aber in dieser Form gab es das noch nicht“, sagt Torsten Sprotte.

Zuletzt hat es im Februar in Güstrow einen Überfall auf eine Tankstelle gegeben, bei dem der Täter bewaffnet war. Der Täter stand damals mit durchgeladener Waffe vor dem Gebäude.

OZ

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