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Rostock Stürme schlagen erneut große Schneisen in den Wald
Mecklenburg Rostock Stürme schlagen erneut große Schneisen in den Wald
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06:27 16.01.2015
Vor allem im nördlichsten Teil der Rostocker Heide zwischen Markgrafenheide und Torfbrücke schlugen die Stürme regelrecht Schneisen in den Wald. Quelle: Forstamt, Harmuth
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Rostock

Gerade sind die Verwüstungen vom Orkan „Xaver“ vom Dezember 2013 behoben, da haben die Stürme vom 10. und 11. Januar erneut große Schäden in der Rostocker Heide angerichtet. „Felix und Elon haben eine Schneise der Verwüstung im Nordteil der Heide hinterlassen“, sagt Forstamtsleiter Jörg Harmuth. Zwar seien diese Schäden nicht mit denen vom Orkan „Xaver“ vergleichbar, sie seien aber trotzdem überdurchschnittlich hoch.

12000 bis 14000 Festmeter Holz werden jährlich in der Heide eingeschlagen und vermarktet. „Xaver“ legte rund 100000 Bäume mit 20000 Festmetern Holz um. Bei „Felix“ und „Elon“ wird der Bruch auf rund 4000 Festmeter geschätzt, was immerhin rund einem Drittel des Jahreseinschlags entspricht. Vor allem den östlichsten Bereich um Markgrafenheide, den Wald bei Torfbrücke, hat es erneut schwer getroffen. Mit den Aufräumarbeiten wurde begonnen, doch sie sind schwierig, da viele Flächen im Moment zu nass sind.



Thomas Sternberg

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