Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -1 ° Schneeschauer

Navigation:
Susi Koch beschreibt Heimat mit entspannter Popmusik

„Sing Deinen Song für Rostock“ Susi Koch beschreibt Heimat mit entspannter Popmusik

In dem Titel „Rostock“ beschreibt Susi Koch ihre Liebe zur Hansestadt. Zusammen mit ihrer Band ist die Rostocker Musikerin am Freitag im Zwischenbau beim Finale des Wettbewerbs „Sing Deinen Song für Rostock“ zu erleben.

Voriger Artikel
Ziehen die Schätze des Landes an den Stadthafen?
Nächster Artikel
Drei Inszenierungen bei Sommerprogramm des Volkstheaters

Susi Koch und Band (v.l.): Phillip Krätzer (Keys), Sven O. Mühlbradt (Bass), Susi Koch (Gesang), Simon Wupper (Schlagzeug) und Andreas Gomoll (Gitarre)

Quelle: Antje Benda

Rostock. Eine Hymne für Rostock, ein Song für unsere Hansestadt: Das war es, was Susi Koch gereizt hat, sich an ihren Tisch zu setzen und einen Titel für den Wettbewerb der OSTSEE-ZEITUNG „Sing deinen Song für Rostock“ zu schreiben und so vielleicht einen Auftritt beim „Rostock Rockt“-Festival zu gewinnen.

 

Sängerin, Komponistin und Vocal-Coach Susi Koch arbeitet jedoch nicht allein. Gemeinsam mit Andreas Gomoll (Gitarre), Sven O. Mühlbradt (Bass), Simon Wupper (Schlagzeug), Phillip Krätzer (Keys) und Netti Heinzel (Backgroundgesang), die fast alle hauptberufliche und ausgebildete Musiker und Dozenten sind, spielt sie deutsche Popmusik, die geprägt ist vom Soul und Jazz vergangener Tage.

Entspannter Pop mit energetischer Stimme

In ihrem Wettbewerbstitel, der ganz simpel unter dem Namen „Rostock“ ins Rennen geht, beschreibt Susi Koch ihre Liebe zur Region. Geschrieben von ihr, wurde er in Zusammenarbeit mit Andreas Gomoll und Sven O. Mühlbradt arrangiert. Entstanden ist eine entspannte Pop-Nummer, die durch die energetische Stimme von Susi Koch an den richtigen Stellen die Euphorie steigen lässt. Sie drückt Heimatgefühl aus und unterstreicht die eigenen Erfahrungen der Kindheit, als sie in der ländlichen Gegend um Rostock aufwuchs. „Ich war zwischendurch auch in Weimar und Berlin. Wegen meiner Familie und der Nähe zum Meer bin ich immer wieder zurückgekommen“, erzählt sie.

Für Schlagzeuger Simon Wupper ist es ebenso die Nähe zum Wasser, die ihm ein Gefühl der Verbundenheit gibt. Hinzu kommen die Rostocker Hochschule für Musik und Theater (HMT), das Peter-Weiss-Haus als Spielstätte ihrer und anderer Musik und ohne Zweifel Gehlsdorf. Dort befindet sich ihre kleine Musikerkommune – ein Gehöft, auf dem sie sich treffen und ihre Instrumente in die Hand nehmen, gemeinsam in der Sonne sitzen und über neue Ideen reden. Bassist Sven O. Mühlbradt ist der einzige, welcher nicht in Rostock lebt, sondern immer aus Berlin an die Küste fährt. Für die anderen ist Rostock Lebens- und Wirkungsstätte.

Neues Album im Herbst

Die leidenschaftliche Sängerin will am 12. Mai im Zwischenbau mit ihrer Band beweisen, was in ihr steckt, und zum Song „Rostock“ noch zwei Songs von ihrem im Herbst erscheinenden Album präsentieren. Letztlich wird es an dem Abend für sie darum gehen, der Stadt eine Melodie zu geben und genau die richtige Mischung an Anonymität und „Hey, dich kenn ich doch!“ wiederzugeben. „Je größer eine Stadt wird, desto mehr sitzt du zwischen Unbekannten. Das kann in Rostock zwar auch passieren, aber es ist eher selten. Deswegen mögen wir diese Stadt“, sagt Susi Koch. Passend dazu das Video zu „Rostock“: Darin sind Freunde und Bekannte von Susi zu sehen, wie sie für die Musikerin den Song fiktiv einsingen.

Hymne für die Hansestadt gesucht

Die Hansestadt Rostock sucht zusammen mit den Stadtwerken und der OSTSEE-ZEITUNG eine Hymne für das 800-jährige Stadtjubiläum. Eine Fachjury hat aus allen Einsendungen vier Bands ausgewählt, die am 12. Mai im Rostocker Club Zwischenbau (20 Uhr, Eintritt frei) ihren Hit für die Hansestadt zusammen mit anderen Songs live präsentieren werden. OZ-Leser können die Songs anhören und ihren Favoriten küren – für den Gewinner dieses Online-Votings wird die OZ ihre Jurystimme abgeben.

 Antje Benda

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Abschied
Daliah Lavi ist tot.

Mit melancholischen Songs wie „Oh, wann kommst du“ eroberte Daliah Lavi in den 70er und 80 Jahren die Herzen ihrer Fans. Zuvor war sie als Schauspielerin erfolgreich gewesen, unter anderem in „Old Shatterhand“. Nun ist die Künstlerin gestorben.

mehr

Vor 25 Jahren wütete vor dem Sonnenblumenhaus der Mob. Vier Tage lang flogen Steine und Brandsätze gegen Flüchtlinge, Vietnamesen und Polizeibeamte. Die Anwohner applaudierten. Der Ausnahmezustand überforderte alle – Politik, Polizei und auch die Presse.

Hier finden Sie eine Multimedia-Reportage zum Thema. mehr

Verlagshaus Rostock

Richard-Wagner-Straße 1a
18055 Rostock

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
9.00 bis 18.00 Uhr

Leiter Lokalredaktion: Andreas Meyer
Telefon: 03 81 / 36 54 10
E-Mail: rostock@ostsee-zeitung.de

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist

DCX-Bild
Friedrich, Ocik und SSC-Team sind MV-Sportler des Jahres

Die Radsportlerin, der Ruderer und das Meister-Volleyballerinnen aus Schwerin wurden am Sonnabend bei einer Gala in Rostock für ihre herausragenden Leistungen im Jahr 2017 geehrt.