Volltextsuche über das Angebot:

-2 ° / -5 ° Schneeschauer

Navigation:
TSV Rostock verpasst den Aufstieg

Bargteheide/Rostock TSV Rostock verpasst den Aufstieg

Tischtennis-Asse bleiben in der Oberliga

Bargteheide/Rostock. Vom Freudenhoch ins Tränental ging es am Sonnabend für Tischtennis- Oberligist TSV Rostock Süd. Die Ostseestädter haben den Aufstieg in die Regionalliga Nord knapp verpasst. TSV-Kapitän Mathias Wähner war dennoch nur ein bisschen enttäuscht. „Wir fühlen uns trotzdem wie Sieger, denn diese Saison war die erfolgreichste überhaupt in unserer Vereinsgeschichte“, betonte der 44-Jährige.

 

OZ-Bild

Hadernd: TSV-Kapitän Mathias Wähner

Quelle: Foto: R. Grawert/oz-Archiv

Als „sehr, sehr schade“ beschrieb Sven Stürmer das bittere 3:9 gegen Hannover 96, den Tabellenzweiten der abgelaufenen Saison in der Oberliga Nord-West, das den Aufstiegstraum letztlich platzen ließ.

Dabei begann das Relegationsturnier in Bargteheide (Schleswig-Holstein) sehr aussichtsreich. Die Rostocker überraschten mit dem sensationellen 9:6 gegen Regionalligist TSV Bargteheide, das sich seinerseits mit dem 9:0 gegen Hannover doch noch den Klassenverbleib sicherte. Hannover wurde dank des direkten Vergleichs Zweiter vor Rostock, verpasste aber ebenso den Aufstieg.

Die „Südler“ waren Außenseiter, vor allem gegen die gastgebenden Bargteheider, die extra Ole Markscheffel aus China einfliegen ließen. Das zahlte sich aus, denn Markscheffel holte 2,5 Punkte. Rostock Süd hielt geschlossen dagegen. Besonders das untere Paarkreuz um Chris Rehberg und Til Puhlmann ragte heraus. Beide gewannen je zwei Einzel, Rehberg zudem das wichtige Doppel mit Daniel Jokiel.

Youngster Puhlmann sorgte mit seinem 3:2 gegen Torben Markscheffel für den umjubelten neunten Siegpunkt. Da waren mehr als fünf Stunden gespielt.

Nach nur einer Stunde Pause ging es gegen Hannover, die „große Unbekannte“ (Wähner). Die Niedersachen führten schnell mit 5:1. Wähner und Rehberg verkürzten zum zwischenzeitlichen 3:6, doch zu mehr langte es nicht. „Vielleicht waren wir platt. Hannover war besser“, meinte Wähner.

Trotz des geplatzten Aufstiegs-Traums herrschte bei den Rostockern mit Blick auf die neue Saison mehr Lust statt Frust. „Alle bleiben an Bord. Wir greifen wieder an“, verspricht Wähner.

Claus Kreutz

OZ

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Rostock

Die erhoffte Schützenhilfe aus Berlin für Tischtennis- Oberligist TSV Rostock Süd ist ausgeblieben.

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Rostock

Vor 25 Jahren wütete vor dem Sonnenblumenhaus der Mob. Vier Tage lang flogen Steine und Brandsätze gegen Flüchtlinge, Vietnamesen und Polizeibeamte. Die Anwohner applaudierten. Der Ausnahmezustand überforderte alle – Politik, Polizei und auch die Presse.

Hier finden Sie eine Multimedia-Reportage zum Thema. mehr

Verlagshaus Rostock

Richard-Wagner-Straße 1a
18055 Rostock

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
9.00 bis 18.00 Uhr

Leiter Lokalredaktion: Andreas Meyer
Telefon: 03 81 / 36 54 10
E-Mail: rostock@ostsee-zeitung.de

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist

DCX-Bild
Wolfstark! Seawolves knacken gegen Essen 100-Punkte-Marke!

Im letzten Hauptrundenspiel der 2. Basketball-Bundesliga ProB gewinnen die Ostseestädter gegen die ETB Wohnbau Baskets 102:80 (60:47). In den Play-offs geht es nun gegen Schwelm.