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Taubenzüchter trotzen der Geflügelpest

Rostock Taubenzüchter trotzen der Geflügelpest

Vogelmesse in Zeiten der Vogelgrippe: Rostocker Zuchtverein holt das Jubiläum der Ostseerassetaubenschau nach. Doch auch ein Jahr nach dem Ausbruch der Geflügelpest, reagieren die Zuchtfreunde sensibel auf das Thema.

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Taubenzüchter Dieter Tabel zeigt eine „Wiener Weißschilder“, die auf der 40. Ostseerassetaubenschau in Rostock als vorzüglich deklariert wurde. Die Rassetaubenzüchter haben in diesem Jahr den runden Geburtstag der Ausstellung nachgeholt, da sie 2017 aufgrund der Vogelgrippe abgesagt wurde.

Quelle: Ove Arscholl

Rostock. Zum 40. Mal hat am Wochenende die große Ostseerassetaubenschau in Fährhaus in Gehlsdorf stattgefunden. Oberbürgermeister Roland Methling (UfR), der die Schau feierlich eröffnet, findet lobende Worte. „Das hier ist eine tolle engagierte Geschichte, die Sie ins Leben gerufen haben. Das ist nicht selbstverständlich“, versichert er den Zuchtfreunden. 40 Jahre Taubenschau seien eine symbolträchtige Zahl und ein Geschenk zum 800. Stadtgeburtstag.

Geflügelpest bedroht Geflügelausstellungen

Doch eigentlich sollte der runde Geburtstag der Ausstellung schon im vorigen Jahr stattfinden. Eine tote Möwe im November 2016 machte den Veranstaltern einen Strich durch die Rechnung: Die Vogelgrippe hatte die Hansestadt erreicht. „Der Rassegeflügelzüchter schwimmen in schwierigem Fahrwasser. Wir müssen versuchen, wieder in ruhigere Gewässer zu gelangen“, sagt Martin Piehl, Vorsitzender des Landesverbands der Rassegeflügelzüchter. Die Situation sei dramatisch gewesen. Und könne immer wieder passieren. „Aber die Rassegeflügelzucht ist ein altes Kulturgut und muss erhalten werden.“

Tauben gelten als nicht empfänglich

Das Veterinäramt hat mittlerweile ein besonderes Augenmerk auf solche Geflügelausstellungen. „Die Organisation und Kontrolle ist komplizierter geworden, seit es diese gehäuften Fälle der Geflügelpest gibt“, bestätigt Amtstierärztin Heike Neumann. Je nach Vogelart würden die Tiere unterschiedlich auf die Erkrankung reagieren. Taubenzüchter müssten eigentlich keine Angst um ihre Tiere haben. „Tauben gelten als nicht empfänglich“, erklärt die Amtstierärztin. Bisher sei noch nie eine erkrankte Taube gefunden worden. Dennoch sei es nicht auszuschließen. „Sie können vor allem sekundäre Überträger sein und die Krankheit verschleppen.“ Daher müssten auch Taubenzüchter sensibel mit dem Thema umgehen.

Johanna Hegermann

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