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Rostock Teepott: „Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst“
Mecklenburg Rostock Teepott: „Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst“
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14:18 27.09.2018
Der „Teepott“ neben dem alten Leuchtturm im Ostseebad Rostock-Warnemünde. Quelle: Bernd Wüstneck/archiv
Rostock-Warnemünde

Der von Schalenbaumeister Ulrich Müther (1934-2007) errichtete Teepott in Warnemünde wird als „Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland“ ausgezeichnet. Die Ehrung werde erstmals einem Bauwerk in Mecklenburg-Vorpommern zuteil und soll am 18. Oktober bei einem Festakt verliehen werden, wie die Ingenieurkammer des Landes am Donnerstag in Schwerin mitteilte. Eine Tafel soll enthüllt werden. Die Bundesingenieurkammer ehrt den Angaben zufolge seit 2007 historisch bedeutende Ingenieurbauwerke mit dem Titel, den bisher bundesweit 22 Bauwerke tragen.

Der DDR-Bauingenieur Müther von der Insel Rügen war für seine außergewöhnlichen Hyparschalen-Dachkonstruktionen bekannt, die auch das Aussehen des Teepotts entscheidend bestimmen. Neben Restaurants, Versorgungs- und Veranstaltungszentren baute er auch Kirchen, Bobbahnen und Planetarien im In- und Ausland.

Der 1968 errichtete Teepott an der Uferpromenade des Ferienortes Warnemünde beherbergt Geschäfte und Restaurants. Er gilt als sanierungsbedürftig. Statisch sei der Bau jedoch nicht in Gefahr, sagte Stadtsprecher Ulrich Kunze. Eigentümer des Teepotts ist die Friedemann Kunz Familienstiftung. Kunz ist Gesellschafter des Fertighaus-Herstellers Scanhaus Marlow. Das Grundstück gehört der Stadt.

dpa/mv

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