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Tennis-Saison startet mit Stadtderby

Rostock Tennis-Saison startet mit Stadtderby

Blau-Weiß Rostock fordert ARTC / Frauen liefern sich vereinsinternes Duell / Warnemünde empfängt Titelverteidiger

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Rostock. Ein interessantes Stadtderby bei den Herren, ein vereinsinternes Duell und eine scheinbar unlösbare Aufgabe bei den Frauen – reizvoller hätte der Saisonauftakt in der Tennis-Oberliga kaum sein können. Die OZ beleuchtet Aussichten und Ambitionen der fünf Rostocker Teams.

Martin Bromba (31),

Kapitän des TC Blau-Weiß Rostock.

FOTO: PRIVAT

Herren: TC Blau-Weiß Rostock – ARTC Rostock (Sonnabend, 10 Uhr, Anlage am Waldessaum): Der Aufsteiger empfängt den Titelverteidiger – von der Papierform her sind die Gäste klar favorisiert. Doch ein Selbstläufer dürfte es für die Akademiker nicht werden. Mit Rick Timmermann, der in dieser Saison für den Suchsdorfer SV (Schleswig-Holstein) aufschlägt, fehlt die bisherige Nummer 1. Felix Galonska hat sein Medizinstudium beendet und arbeitet in Lübeck. Er steht dem ARTC nur sporadisch zur Verfügung. „Wir sehen das als Übergangssaison und wollen unter die ersten drei“, meint Mannschaftsleiter Marcus Wermuth (29), der ein spannendes Derby erwartet. Martin Bromba, Kapitän der Blau-Weißen, freut sich auf das Duell. „Das ist etwas Besonderes. Man kennt die gegnerischen Spieler besser“, sagt der 31-Jährige.

Da die derzeit aus sieben Teams bestehende Oberliga in der kommenden Saison aufgestockt werden soll, gibt es keine Absteiger. „Das nimmt den Druck“, meint Bromba, der auf „den einen oder anderen Sieg“ hofft. Für das Duell mit dem Nachbarn hat der Blau-Weiß-Käpt’n nur einen Wunsch: „Bloß nicht 0:9 untergehen – das kann man sich dann wochenlang anhören.“

Damen: TC Blau-Weiß Rostock II – TC Blau-Weiß Rostock (Sonnabend, 10 Uhr, Anlage am Waldessaum): Sabine Neutzling, Mannschaftsleiterin der Zweiten, freut sich auf das vereinsinterne Duell. „Wir wollen viel Spaß haben und unser Bestes geben“, meint die 29-Jährige.

Die Erste, die sich in der vergangenen Saison standesgemäß mit 6:0 durchsetzte und am Ende den dritten Tabellenplatz belegte, hat sich gut verstärkt. Der Silberrang ist realistisch.

„Wir wissen, dass wir nicht wirklich eine Chance haben, aber wir haben auch starke Spielerinnen. Von daher bin ich guter Dinge“, meint Sabine Neutzling.

TV Blau-Weiß Warnemünde – TC RW Neubrandenburg (Sonnabend, 10 Uhr, Parkstraße 48): Nach einer lehrreichen Premieren-Saison geht es für die junge Warnemünder Truppe zum Auftakt gleich gegen den Titelverteidiger. „Wir sind da ganz entspannt. Natürlich wollen wir gut spielen und uns weiterentwickeln“, sagt Mannschaftsleiterin Antonia Kunert.

Neu im Team ist Nina Gebhardt. „Wir sind besser aufgestellt als vergangenes Jahr“, meint Kunert. „Aber für einige Spielerinnen von uns ist es die erste Saison in der Damen-Oberliga. Das ist etwas anderes als in der Jugend“, fügt die 17-Jährige hinzu.

Stefan Ehlers

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