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Test bestanden: Heißer Sommer sorgt für Ansturm auf den Südsee

TESSIN Test bestanden: Heißer Sommer sorgt für Ansturm auf den Südsee

Ungeahnter Rekordbesuch zu den Schnuppertagen im Tessiner Freiluftnaturbad — ein Jahr vor der offiziellen Eröffnung gehen 8500 Gäste baden.

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Bei hohen Sommertemperaturen suchten zahlreiche Besucher Abkühlung im Südsee.

Quelle: Freizeitzentrum/Claudia Haiplick

Tessin. Ansturm auf den Südsee: 8500 Gäste nutzten die ersten sechs inoffiziellen Badewochen des Tessiner Freiluftnaturbades. Damit bescherten die „Schnuppertage“ dem Südsee einen ungeahnten Besucherrekord. Die Erwartungen wurden mehr als übertroffen.

„Mit einem solchen Andrang hat keiner gerechnet. Schließlich hatten wir nicht großartig Reklame dafür gemacht. Es war reine Mund- zu-Mund-Propaganda. In Windeseile sprach sich herum, dass der Tessiner Südsee geöffnet hat. DieLeute kamen sogar aus Rostock und von sonstwo“, erzählt Wolfgang Lohse, Leiter der Tessiner Freizeiteinrichtungen. Wegen des enormen Besucheransturms musste zeitweise sogar eine weitere Aufsichtsperson dem Schwimmmeister, der von der Wasserwacht ausgeliehen war, an die Seite gestellt werden.

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Wolfgang Lohse, Südsee Tessin, ist mit den Schnuppertagen zufrieden.

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Das tolle Sommerwetter hatte dafür gesorgt, dass sich die Stadt Tessin spontan entschloss, den Südsee zu öffnen. Wenn auch nur provisorisch. Denn auf dem Gelände finden immer noch Arbeiten am Mehrzweckgebäude statt. Weshalb man eigentlich in diesem Jahr noch zögerte: Erst wenn alles fertig ist, wollte man loslegen. Im Mehrzweckgebäude werden noch die Sanitäreinrichtungen, der Kassenbereich und ein kleines Bistro untergebracht.

„Wir sahen aber die Leute vor verschlossenem Tor stehen und haben es nicht übers Herz gebracht, sie bei den heißen Temperaturen wegzuschicken“, so Lohse. Doch nun, wo der Sommer fast vorbei ist, wurde letzten Sonnabend abgebadet. Jetzt hat der Südsee wieder geschlossen. Es wird weitergebaut. Läuft alles planmäßig, wird das Naturbad offiziell am 17. Mai 2014 mit vielen Gästen eröffnet.

Wolfgang Lohse: „Durch das Freiluftbad versucht die Stadt Tessin, ein touristisches Umfeld zu schaffen und Urlauber anzulocken.“ Die Rückmeldungen seien gut. „Viele Eltern begrüßten es, dass die Anlage überschaubar ist und sie damit, anders als oftmals an der Ostsee, ihre Kinder gut im Blick hatten.“ Zudem liegt das Naturbad ganz in der Nähe des Tessiner Stadtkerns idyllisch in der Recknitzniederung. Es ist bequem zu Fuß oder mit dem Rad zu erreichen.

Die Schnuppertage bescherten den Tessinern nicht nur eine volle Liegewiese, sondern auch erste Erfahrungen mit dem Betrieb der Anlage in puncto Wasseraufbereitung und Umgang mit dem Gesundheitsamt.

Einmal wöchentlich wird das Wasser auf seine Qualität kontrolliert. Während des Probebetriebs wurden keine Grenzwerte überschritten.

„Die 8500 Gäste haben viele Kritker verstummen lassen. Für die 25- Meter-Bahnen haben sich schon jetzt Gruppen auch aus Rostock und die Bundeswehr angemeldet“, so Lohse. Im Herbst wird eine Entgeltverordnung erarbeitet und das Marketing für 2014 vorbereitet.

Künstlich angelegt
Zwei Jahre lang wurde an dem künstlich angelegten Naturbecken gebaut, das 3800 Kubikmeter Wasser fasst und eine Oberfläche von 2500 Quadratmetern hat. Das Becken hat eine durchschnittliche Tiefe von zwei Metern

und misst an der tiefsten Stelle vier Meter.


Da das Badewasser rein biologisch und mechanisch ohne den Einsatz von Chemikalien gereinigt wird, gilt die Südsee als ein Naturbad. Der See hat einen abgegrenzten Nichtschwimmerbereich, eine große Wasserrutsche, vier abgeteilte 25-Meter-Bahnen und ein Extrabecken für Kinder. Zwei Millionen Euro wurden investiert. Betreiber ist die Stadt Tessin.

 

 

Claudia Haiplick

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