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Theater: Ausverkauf oder Schritt nach vorn?

1sp 24x3 Theater: Ausverkauf oder Schritt nach vorn?

StadtmitteFür die einen ist es bereits der Ausverkauf Rostocker Interessen, für die anderen ein nötiger Schritt, um weiterzukommen. Die heutige Bürgerschaftssitzung verspricht eine hitzige Debatte zur Zukunft des Volkstheaters.

Die SPD, unterstützt von CDU und Grünen, möchte eine gemeinsame Absichtserklärung mit dem Land beschließen lassen. Danach sollen die Fusion mit dem Staatstheater Schwerin und das Modell einer Landesoper intensiv geprüft werden. Linke, Rostocker Bund und die Verwaltung lehnen das ab, weil in der Absichtserklärung von einer Eigenständigkeit des Rostocker Hauses nicht mehr die Rede sei.

Oberbürgermeister Roland Methling (UFR) hält der SPD in seiner Stellungnahme vor, nur die Vorgaben von Bildungsminister Mathias Brodkorb (SPD) umzusetzen, was erhebliche finanzielle Risiken für Rostock bedeute. Die Sozialdemokraten wehren sich gegen den Vorwurf, dass mit diesem Prüfauftrag das Volkstheater aufgegeben werde. „Rostock hat die Wahl, den Intentionen des Oberbürgermeisters zu folgen, die Zuschüsse für das Theater um mehrere Millionen Euro zu kürzen, was eine entsprechende Kürzung der Landesmittel nach sich ziehen würde“, kontert SPD-Fraktionschef Steffen Wandschneider.

Dann blieben vom Theater womöglich nur zwei Sparten.

Zu Wort gemeldet hat sich jetzt auch die AG Freie Kultur. Sie fordert vor allem inhaltliche Veränderungen am Volkstheater. Aus Sicht der Arbeitsgemeinschaft biete das Modell „Landesoper“ die besten Perspektiven. Das könne eine möglichst große Eigenständigkeit des Volkstheaters einschließen, heißt es in einer Mitteilung.

tn

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