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Rostock Theater-Streit: Entscheidung soll verschoben werden
Mecklenburg Rostock Theater-Streit: Entscheidung soll verschoben werden
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10:33 17.01.2015
Lennart Sixta, Christian Reiher, Friederike Schümann und Anne Schindel (v. l.) haben eine Kerze für das Volkstheater angezündet. Die Entscheidung zu Einschnitten am Haus könnte nun verschoben werden. Foto: Ove Arscholl Quelle: Ove Arscholl
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Rostock

Im Streit um die Zukunft des Volkstheaters sind sich die Hansestadt Rostock und das Land ein kleines Stück näher gekommen. Möglich, dass die Entscheidung der Bürgerschaft am 28. Januar verschoben wird.

In der Sache bleiben Oberbürgermeister Roland Methling (UFR) und Minister Mathias Brodkorb (SPD) aber dabei: Es soll eine klare Strukturentscheidung her – mit Personalkürzung. Das Land habe Bereitschaft signalisiert, einen Theater-Neubau in Rostock finanziell zu unterstützen. Der OB will „mindestens 20 Millionen“ der geplanten 40 Millionen Euro aus Schwerin. Der Minister spricht von „grundsätzlicher Bereitschaft“ des Landes.

Am 28. Januar soll es auf dem Neuen Markt eine Großdemo mit prominenten Schauspielern wie Charly Hübner und Peter Sodann gegen Spartenschließung am Volkstheater geben. Für diesen Sonnabend kündigen die Organisatoren eine „spontane Kundgebung“ mit Informationen in der Innenstadt an.



Frank Pubantz

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