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Rostock Tiere und Artisten aus aller Welt im Rostocker Winterzirkus
Mecklenburg Rostock Tiere und Artisten aus aller Welt im Rostocker Winterzirkus
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00:00 27.01.2018
Kröpeliner-Tor-Vorstadt

„Wir sind Artisten und uns gehört die Welt“, ertönt es am Rostocker Stadthafen, denn der Winterzirkus der Familie Huppertz ist in der Stadt. In diesem Jahr soll den Besuchern ein unvergessliches Programm geboten werden. 60000 Euro mehr als in den letzten Jahren sollen investiert worden sein, um Artisten aus aller Welt zu engagieren. Doch das ist nicht alles. Erstmalig in diesem Jahr dürfen auch exotische Wildtiere aus aller Welt auftreten. Dafür wurde eine spezielle Genehmigung von der Stadt eingeholt. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass die Tiere angemessen gehalten werden. So bringen unter anderem Zebras, Lamas und Hochlandrinder die Zuschauer durch ihre Anmut und ihr Vertrauen in den Dresseur zum Staunen.

„Unsere Tiere liegen uns sehr am Herzen, und wir hoffen, dass auch unser Publikum das schätzt“, sagt Manfred Huppertz, Juniorchef des Zirkus. Damit sichergestellt wird, dass die Tiere angemessen gehalten werden, muss sich der Zirkus wöchentlichen Inspektionen durch Veterinäre unterziehen. „Wir begrüßen das sehr, denn uns ist nichts wichtiger, als das Wohlbefinden unserer Tiere“, sagt Huppertz weiter. „Die Besucher können sich darauf verlassen, dass es unseren Tieren gut geht.“

Auch die Artisten haben ganz aufregende und waghalsige Tricks eingeübt. Wer schwindelfrei ist, kann sich auf die neu einstudierte Darbietung von Miss Joana freuen. In luftiger Höhe zeigt sie Kunststücke an einem schwebenden Kronleuchter. Dabei beweist die junge Artistin Geschick und sieht auch noch anmutig aus.

Nicht ganz so elegant, aber dafür erfahren präsentiert Michael Badehose sein Können beim Jonglieren. Auch wenn nicht jeder Trick auf Anhieb klappt, so lässt er sich nicht aus der Ruhe bringen. Bis zu neun Ringe auf einmal kann Michael Badehose jonglieren.

Für den kleinen Lacher zwischendurch sorgen die Spaßmacher Giuseppe, Gonzales und Charly. Die Clowns ziehen sich gegenseitig auf und beziehen auch das Publikum in ihre Gags mit ein. Wer Pech hat, der kann auch mal etwas nass werden dabei.

„Uns ist es wichtig, den Zuschauern etwas für ihr Geld zu bieten“, erklärt Juniorchef Huppertz. Daher ist man im Winterzirkus stets darauf bedacht, eine abwechslungsreiche Bandbreite an Attraktionen zu bieten.

Eine achtköpfige Band sorgt mit einstudierten Liedern für Stimmung im mollig warmen Zelt. Unterrichtet werden die Mitglieder des Hausorchesters von Seniorchef Ralf Huppertz. Jeder der Musiker beherrscht mindestens zwei Instrumente.

Gegründet wurde der Zirkus vor knapp 25 Jahren, und noch immer stürmen die Besucher das Zelt. „Manchmal sind wir gezwungen, Besucher wieder nach Hause zu schicken, weil wir restlos ausverkauft sind“, berichtet Huppertz. Mittlerweile kann der Zirkus 6000 Besucher im Jahr verzeichnen. Kein Vergleich zum ersten Jahr, in dem knapp 2000 Besucher die Vorstellungen besuchten. Huppertz: „Nur wenn wir uns jedes Jahr selber übertreffen und uns ganz besondere Highlights für die Show einfallen lassen, können wir erfolgreich bleiben.“

Ob das so bleibt, entscheiden die Zuschauer. Doch der Juniorchef ist zuversichtlich, dass der Zirkus auch in den kommenden Jahren mit seinen Showeinlagen überzeugen kann. „Wir hoffen, dass wir auch in den folgenden Jahren der Rostocker Winterzirkus bleiben und den Menschen eine unvergessliche Show bieten können“, meint Manfred Huppertz. Noch bin zum 11. Februar lässt der Winterzirkus seine Zelte in der Hansestadt aufgebaut. Täglich werden bis zu zwei Vorstellungen gezeigt. Der Preis für den Eintritt beträgt für Erwachsene 18 und für Kinder 14 Euro.

Susanne Gidzinski

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