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Rostock Tierische Olympiade begeistert die kleinen Besucher
Mecklenburg Rostock Tierische Olympiade begeistert die kleinen Besucher
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00:17 14.05.2018
„Tierische Olympiade“: Beim Eierlauf mussten die Teilnehmer nicht nur schnell sein, sondern auch Geschicklichkeit beweisen.
Barnstorfer Wald

Sprinten wie ein Gepard, hüpfen wie ein Känguru oder spucken wie ein Lama - in diesen und noch vielen weiteren Disziplinen konnten die jungen Zoobesucher ihre Fähigkeiten messen. Zusammen mit der AOK Nordost und der Hanseatischen Eventagentur lud der Rostocker Zoo am Wochenende zur Premiere der „Tierischen Olympiade“ ein. An insgesamt zehn Stationen mussten die Teilnehmer nicht nur knifflige Aufgaben absolvieren, sondern konnten auch spannende Fakten über die tierischen Zoobewohner erfahren.

Teilnehmer konnten im Zoo an zehn Stationen ihr Können beweisen

Eine der Teilnehmer war Pia. Gemeinsam mit ihrer Mama durchlief die Siebenjährige die Olympiade. „Wir wussten vorher nicht, dass heute eine besondere Veranstaltung stattfindet. Es ist ein schöner Zufall“, berichtet Mama Christin Adomat (31), während ihre Tochter am Schubkarrenslalom teilnimmt und mit einem enormen Abstand zu ihren Mitstreitern gewinnt. „Die Aufgaben machen mir viel Spaß. Ich möchte unbedingt noch am Eierlauf teilnehmen“, erzählt Pia außer Puste. Ihre Lieblingstiere sind Erdmännchen, doch seit dem Kirschkernspucken am Streichelgehege zählt sie auch Lamas dazu. „Ein Lama ist mir heute ganz lange hinterhergelaufen und wollte Futter von mir, das war richtig süß“, berichtet sie.

Bis zu fünf Meter weit kann ein Lama gezielt spucken, allerdings tun die Tiere dies nur, wenn sie sich bedroht fühlen. Dies lernte Niko, als er für das Kirschkernspucken anstand. Um diese Aufgabe erfolgreich zu absolvieren, hatte der Achtjährige eine ganz spezielle Taktik: den Kopf so weit wie möglich nach hinten lehnen, tief einatmen und mit Schwung den ganzen Oberkörper beim Ausspucken nach vorne schwingen. Der Grundschüler hat bereits Übung in der Disziplin: „Bei Oma und Opa im Garten steht ein Kirschbaum, und ich darf immer so viele Kirschen essen wie ich will. Mit Papa habe ich schon oft um die Wette gespuckt“, erklärt er. Zuvor war er an einer Station, an der Spuren den richtigen Tieren zugeordnet werden müssen. „Das war kinderleicht. Es hat aber trotzdem Spaß gemacht“, sagt Niko.

Auch Leon wollte sich an dieser Aufgabe probieren. Seine liebste Station war jedoch das Weitspringen. „Das war richtig toll“, erzählt der Siebenjährige. Zusammen mit seinem Papa möchte er alle Stationen finden und sein Können unter Beweis stellen. Nach jeder absolvierten Aufgabe bekamen die Teilnehmer einen Stempel als Bestätigung. Wer alle zehn Stempel erhalten hatte, konnte an einer Verlosung teilnehmen und unter anderem Freikarten für die „Zoo-Nacht“ gewinnen.

Charlotte (8) und Mathilda (4) wagten sich gemeinsam mit ihrem Papa an das Erraten von Körperbedeckungen. Leicht zu erkennen waren die Schlangenhaut und die unverkennbare Pfauenfeder.

Etwas schwieriger wurde es beim Kamelfell und den Pinguinfedern. „Wenn man einen Pinguin sieht, dann glaubt man kaum, dass der so flauschige kleine Federn hat“, staunt Luisa Steller von der AOK zusammen mit den Kindern. Sie betreute die Station „Sprint und Körperbedeckungen erkennen“ und gab das Startkommando für das Wettrennen, an dem auch die beiden Schwestern Charlotte und Mathilda im Anschluss teilnahmen.

Susanne Gidzinski

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