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Toitenwinkler entscheiden: Neuer Baumhain an den Straßen

Toitenwinkel Toitenwinkler entscheiden: Neuer Baumhain an den Straßen

Die 50 000 Euro für Bürgerprojekte reichen auch noch für ein „grünes Klassenzimmer“. Das Forum in der „Alten Schmiede“ zog zahlreiche Bewohner an.

Toitenwinkel. Ein Baumhain entlang der Hafenallee, des Weidendamms und der Toitenwinkler Allee soll entstehen. Dafür konnten sich die Toitenwinkler beim Bürgerforum am meisten begeistern.

Sie entschieden, wie in diesem Jahr die 50 000 Euro für Bürgerprojekte aus dem Programm „Soziale Stadt“ ausgegeben werden.

Insgesamt standen den Wählern sieben Vorschläge zur Auswahl. Die Palette reichte dabei von verschiedenen Gehwegsanierungen bis hin zu verkehrsberuhigenden Maßnahmen. Jeder fällte dabei mit zwei Kreuzen die Entscheidung, wie das Geld am besten angelegt werden solle. 28 Stimmen gab es für den neuen Baumhain. „Für ein grünes Klassenzimmer wird das Geld auch noch reichen“, sagt Quartiersmanager Jens Anders und erntet damit von den etwa 50 anwesenden Bürgern Applaus.

Immerhin landet dieser Vorschlag mit 24 Stimmen auf Platz Zwei und wird somit auch berücksichtigt. „Das Klassenzimmer war auch mein heimlicher Favorit“, verrät Jens Anders nach der Veranstaltung in der „Alten Schmiede“. Nachdem die „Grundschule an den Weiden“ modernisiert wurde, soll nun im Nachgang auf dem Schulhof ein „Unterrichtsraum“ im Freien entstehen. Naheliegend sei, die Weide als Baum mit in die Planung einzubeziehen. „Wie es jetzt genau umgesetzt wird, ergeben aber erst die Diskussionen mit der Schule“, so Anders weiter.

Durch das Städtebauförderprogramm sollen Wohnumfeld, Infrastruktur und Wohnqualität in benachteiligten Stadtteilen gesteigert werden. Dazu können alle Bewohner aus Toitenwinkel, Schmarl, Groß Klein und Dierkow Verbesserungsvorschläge für ihren Stadtteil einbringen. Die Gelder dafür werden zu je einem Drittel von Bund, Land und der Stadt Rostock getragen. Diese überlässt dabei den Einwohnern die Entscheidung, für welche vorgeschlagenen Bürgerprojekte die Mittel eingesetzt werden sollen.

Die beiden gewählten Konzepte aus Toitenwinkel werden nun der Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau (RGS) zur Prüfung und Planung übergeben. Dann entscheidet sich, wie und in welchem Ausmaß die Wunschpläne realisiert und umgesetzt werden können.

Auch der Leiter des Ortsamtes Ost, Wolfgang Westphal, freute sich über das Wahlergebnis. „Sicherlich sind auch Gehwegsanierungen wichtig. Aber das sollte man dann doch der Stadt überlassen.“, sagte Westphal. Umso schöner sei es, dass sich die Toitenwinkler für einen Baumhain entschieden hätten, so der Ortsamtsleiter weiter. „Und wenn dann noch was für das grüne Klassenzimmer übrig bleibt, dann ist das doch super“, fügte Westphal hinzu.

Andreas Handke

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