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Trauer im Zoo: Kodiakbär Bodo ist tot

Barnstorfer Wald Trauer im Zoo: Kodiakbär Bodo ist tot

Der Rostocker Kodiakbär Bodo ist tot. Der vor 23 Jahren als letzter im Rostocker Zoo geborene Braunbär ist am Mittwoch nach langer schwerer Krankheit von seinen Leiden erlöst worden.

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Kodiakbär Bodo lebte 23 Jahre im Zoo. Jetzt ist er tot.

Quelle: Joachim Kloock

Barnstorfer Wald. Der Rostocker Kodiakbär Bodo ist tot. Der vor 23 Jahren als letzter im Rostocker Zoo geborene Braunbär ist am Mittwoch nach langer schwerer Krankheit von seinen Leiden erlöst worden. „Bodo litt an einer Krebserkrankung. Sein Zustand hat sich in den letzten Monaten so verschlechtert, dass er immer schwächer wurde“, sagte Kuratorin Antje Zimmermann. „Genaue Aussagen zur Krankheitsursache erwarten wir durch den Sektionsbefund.“ Inzwischen hat das Zoologische Institut der Rostocker Universität Interesse an Bodo angemeldet.

Der Kodiakbär war am 11. Februar 1991 geboren worden. Als „Einzelkind“ wuchs er zeitweise auch mit zwei jungen Eisbären auf, bevor er auf die Braunbärenanlage wechselte. Bodo blieb ohne Nachwuchs und lebte die letzten vier Jahre allein auf seiner Anlage, nachdem 2010 seine Gefährtin Grete im Alter von 28 Jahren gestorben war. Einen Nachfolger für den Kodiakbären wird es in Rostock vorerst nicht geben.

Der Kodiakbär gilt — zusammen mit dem Eisbären — als das größte an Land lebende Raubtier der Erde, das in der Wildnis als Einzelgänger lebt.

 



OZ

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